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Mit „Mister Drehmoment“: SC DHfK Leipzig will Angstgegner Erlangen schlagen

Handball-Bundesliga Mit „Mister Drehmoment“: SC DHfK Leipzig will Angstgegner Erlangen schlagen

Diese Negativserie soll reißen: Der SC DHfK Leipzig hat noch kein Punktspiel gegen den HC Erlangen gewonnen. Mit voller Kraft zurück im Team ist „Mister Drehmoment“

„Mister Drehmoment“ mit gnadenloser Effektivität: Alen Milosevic ist wieder fit.
 

Quelle: Christian Modla

Leipzig.  Kein Spieler ist beim SC DHfK Leipzig so effektiv wie Alen Milosevic. Der Kreisläufer kommt in seinen bisher 20 Saisonspielen auf eine Trefferquote von gut 74 Prozent. Umso härter traf den Handball-Bundesligisten die lange Verletzungspause des Schweizers. „Im Spielen gegen Balingen im Dezember bin ich mit einem Gegner zusammengeprallt“, so der 27-Jährige. Die Diagnose war niederschmetternd: Riss des äußeren Seitenbands im rechten Daumen. Es folgte das bei verletzten Sportlern bekannte Programm: Operation, Reha, Aufbautraining.

Jetzt ist Milosevic wieder fit. „Ich habe keine Schmerzen mehr und die Kraft ist wieder voll da“, sagt er. Das freut auch Trainer Christian Prokop, der seinen Führungsspieler am Kreis vermisst hat. „Wir brauchen Milos Drehmoment“, so der Coach. Wenn der Schweizer den Ball nämlich am Sechs-Meter-Raum unter Kontrolle hat, ist es für den Gegner kaum noch möglich, ihn zu halten, wie seine Quote zeigt.

SC DHfK gegen Erlangen – das war bisher eine Ansetzung mit im Ergebnis wenig Abwechslung. Sieben Mal standen sich beide Teams in der 1. und 2. Bundesliga gegenüber. Bei einem Unentschieden gewannen die Franken sechs Partien. „Auf Leipzig freuen wir uns, das ist ein Gegner der uns liegt“, sagte HCE-Trainer Robert Andersson.

Diese Negativserie wollen die Sachsen am Freitag (Anwurf 19.45 Uhr, Arena) unbedingt durchbrechen und dürfen auf lautstarke Unterstützung hoffen. „Wir wollen dem HCE mit einer aggressiven Deckung den Zahn ziehen und leichte Tore über unser Tempospiel erzielen“, kündigte Prokop an.

Auch wenn die Statistik für Tabellenneunten spricht, hat der Aufsteiger zuletzt nicht mehr überzeugt. In den vergangenen drei Begegnungen, darunter das Derby gegen den Tabellenletzten Coburg, verlor der HC. Andersson spricht deshalb auch von einem „Hammerspiel“ in Leipzig und hofft, dass seine beiden Nationalspieler Ole Rahmel und Nicolai Theilingen die Taktik-DNA von Prokop beim Lehrgang mit der DHB-Auswahl am vergangenen Wochenende entschlüsselt haben.

3500 Karten wurden für das Spiel bereits verkauft, mehr als 4000 Fans werden erwartet, darunter 50 Schlachtenbummler aus Erlangen.

Von Matthias Roth

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