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Mitteldeutsche Frauen-Basketballvereine treten sportlich auf der Stelle

Mitteldeutsche Frauen-Basketballvereine treten sportlich auf der Stelle

Die mitteldeutschen Frauen-Basketballvereine treten auf der Stelle. Der SV Halle rutschte erst am letzten Spieltag der Hauptrunde dank der zur Rückrunde verpflichteten Tamara Tatham als Achter in die Playoffs.

Halle. Die Chemcats Chemnitz machten erst zum Saisonfinale den Klassenerhalt endgültig perfekt. Der BBV Leipzig verlor gegen HELI Donau-Ries in letzter Sekunde durch einen Treffer der ehemaligen Hallenserin Amanda Rego mit 69:71 und rutschte dadurch auf einen Abstiegsplatz ab. Somit ist das mitteldeutsche Trio in der höchsten deutschen Spielklasse in der kommenden Saison gesprengt.

Noch vor zwei Jahren gehörten die Hallenserinnen zu den vier stärksten deutschen Mannschaften. „Dieses Ergebnis damals war ein kleines Wunder, das unter den gegebenen Bedingungen nicht so schnell zu wiederholen ist. Diese Saison war für uns ein Tanz auf der Rasierklinge. Wir sind personell einfach zu dünn aufgestellt, um mit den Spitzenmannschaften auf Dauer mithalten zu können“, meinte Halles Trainer Peter Kortmann. Mit dem Etat von knapp 200 000 Euro kann der Verein mit den Teams aus Wasserburg oder Saarlouis nicht annähernd mithalten.

In Chemnitz wird wie in Halle verstärkt auf den eigenen Nachwuchs gesetzt. „Wir haben unseren jungen Wilden Einsatzzeiten gegeben und mit dem Klassenerhalt unser Minimalziel erreicht. Unsere Talente haben sich im harten Abstiegskampf bewährt, obwohl es Höhen und Tiefen gab. In den nächsten drei Jahren wollen wir jedoch konstant zwischen dem vierten und siebten Platz spielen. Dieses Ziel müssen wir uns auch als undesleistungsstützpunkt einfach setzen“, sagte Präsident Andreas agner, der jedoch auch weiß, dass dazu die finanziellen Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen. „Wir haben mit einem Etat on 160 000 Euro gewirtschaftet. Den müssen wir auf die Summe 250 000 plus x aufstocken, um Tuchfühlung zu den Spitzenmannschaften zu bekommen. Wir wollen unsere Talente nicht verheizen. Sie sollen an erfahrenen Spielerinnen wachsen.“

In Leipzig steht nach dem sportlichen Abstieg dagegen die Existenz des Leistungs-Basketballs auf dem Spiel. „Wir wollen den Kopf noch nicht in den Sand stecken, aber der Frauenbasketball hat in Leipzig gegen die Ballsportarten im Männerbereich einen sehr schweren Stand. Es ist noch völlig offen, ob wir einen Lizenzantrag für die zweite Bundesliga stellen oder einen sportlichen Neuanfang in der Regionalliga wagen. Wir sind noch in der Findungsphase. Die zweite Liga ist auch nicht sehr viel billiger als die erste Bundesliga. Unser Etat im sechsstelligen Bereich war sehr eng gestrickt“, erklärte Präsidentin Monika Seidel.

dpa

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