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Nach Brzenska-Verletzung: Energie sucht Abwehrchef

Nach Brzenska-Verletzung: Energie sucht Abwehrchef

Spiel gewonnen, Abwehrchef verloren: Energie Cottbus erlebte beim 2:1 (2:1)-Auswärtssieg in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den MSV Duisburg ein Wechselbad der Gefühle.

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Der Cottbuser Markus Brzenska (r) gewinnt das Kopfballduell mit Srdjan Baljak. Brzenska verletzte sich in dem Spiel schwer.

Quelle: dpa

Duisburg/Cottbu. Trotz des gelungenen Saisonstarts der Lausitzer mit dem zweiten Erfolg im zweiten Spiel herrschte bei Trainer Claus-Dieter Wollitz und seiner Mannschaft das blanke Entsetzen angesichts Markus Brzenskas schwerer Verletzung.

Der Innenverteidiger zog sich in der 38. Minute ohne gegnerische Einwirkung einen Riss der Achillessehne zu und fällt voraussichtlich ein halbes Jahr aus. „Uns fehlt damit eine wichtige Persönlichkeit auf und neben dem Rasen. Er ist als Typ ganz wichtig für die Mannschaft“, erklärte Trainer Wollitz.

Präsident Ulrich Lepsch kündigte bereits unmittelbar nach dem Schlusspfiff an, dass sich Energie auf dem Transfermarkt nach Ersatz für Brzenska umschauen wird. Denn mit dem Brasilianer Roger steht ein weiterer Innenverteidiger derzeit nicht zur Verfügung. Er hatte sich während der Saisonvorbereitung einen Außenbandriss zugezogen und befindet sich erst im Aufbautraining. In Duisburg machte der für Brzenska eingewechselte Adam Straith ein gutes Spiel.

Brzenska sollte am Samstag operiert werden. „Wir haben dieses Spiel auch für ihn gewonnen“, sagte Torhüter Thorsten Kirschbaum nach der hitzigen Partie in Duisburg. Dass Energie mit diesem Dreier erfolgreich Revanche nahm für die 1:2-Niederlage im DFB-Pokal-Halbfinale in der vergangenen Saison war für Kirschbaum immerhin eine kleine Genugtuung. „Wir wollten unbedingt diesen Sieg, auch wenn wir damit natürlich nicht nachträglich in das Pokalfinale einziehen können“, meinte Kirschbaum.

Mit mehreren Paraden in der 2. Halbzeit hielt er die drei Punkte fest. Spektakulär war vor allem die Rettungstat des Torhüters in der Nachspielzeit gegen den Duisburger Bruno Soares. Als „einfach nur Instinkt“ beschrieb Kirschbaum seinen erfolgreichen Hechtflug, mit dem er Soares den Ball in letzter Sekunde vom Fuß spitzelte.

Anders als bei der schwachen Startphase im Pokalhalbfinale am 1. März waren die Gäste vor 15 017 Zuschauer in Duisburg diesmal von der ersten Minute an hellwach. Sie legten mit einem furiosen Beginn den Grundstein für den ersten Sieg des FC Energie unter Trainer Wollitz beim MSV. Neuzugang Dimitar Rangelow (6.) und der 17 Jahre alte Leonardo Bittencourt (10.) mit seinem ersten Tor bei den Profis schossen Cottbus schnell 2:0 in Führung. Der ehemalige Energie-Spieler Jiayi Shao (16.) traf für Duisburg. „Heute bin ich einfach nur stolz auf die Truppe“, lobte Kapitän Marc Andre Kruska.

Mario Luisen und Arno Bernhardt, dpa

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