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Nach Nackenschlag: RB Leipzig will Fauxpas der Vorwoche gegen SVW korrigieren

Nach Nackenschlag: RB Leipzig will Fauxpas der Vorwoche gegen SVW korrigieren

Wenn man wie RB Leipzig als der große Meisterschaftsfavorit für die Regionalliga gehandelt wird, ist der wöchentliche Blick auf die Tabelle vorprogrammiert – auch wenn erst zwei Spieltage gespielt sind.

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RB-Trainer Peter Pacult will mit Leipzig gegen den SV Wilhelmshaven wieder in die Erfolgsspur zurück.

Quelle: dpa

Leipzig. Doch anstatt das Feld anzuführen, steht die Mannschaft von Trainer Peter Pacult auf einem wenig friedenstellenden siebten Platz.

Für Abwehrspieler Christian Müller hat die momentane Platzierung jedoch keine Aussagekraft. „Nach zwei Spieltagen ist es völlig sinnlos, auf die Tabelle zu schauen.“ Dass den Neu-Leipziger die Platzierung dann doch nicht so ganz kalt lässt, beweist der kleine Nebensatz: „Hin und wieder schau ich schon mal drauf.“

Der Fauxpas der vergangenen Woche, als die Rasenballsportler eine unnötige Heimniederlage gegen den Hamburger SV II einstecken mussten, soll am Sonntag gegen den SV Wilhelmshaven jedenfalls wieder wett gemacht werden: „Wir wollen den kleinen Nackenschlag der Vorwoche korrigieren“, sagt Müller.

Die Chancen stehen gut – glaubt man den Statistiken. Denn die Roten Bullen gingen vergangene Saison gegen die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart nie als Verlierer vom Feld. Das Hinspiel gewannen die Leipziger mit 3:2, im Rückspiel sprang ein 1:1-Unentschieden heraus.

„Wilhelmshaven ist besonders bei den Standards gefährlich. Auch auf Grund ihrer Größe. Sie sind sehr robust von ihrer Art her“, weiß RB-Coach Peter Pacult. „Uns erwartet ein tief stehender, aggressiver Gegner, der uns alles abverlangen wird“, ergänzt Müller. Deshalb müsse RB versuchen, den Abwehrriegel möglichst schnell zu knacken. Die Konsequenz ist, dass „Wilhelmshaven etwas tun muss, wodurch sich mehr Räume für uns ergeben“, so der Abwehrspezialist. „Wenn wir uns noch mehr klarere Situationen herausspielen, gewinnen wir auch das Spiel.“ Dennoch warnt der 28-Jährige davor, zu überhastet zu agieren.

Überhastet reagiert haben die Leipziger in den ersten beiden Saisonspielen mehrfach – besonders bei ihrem Passspiel. „Wir wollen den Ball zu schnell nach vorne treiben, anstatt mehr Geduld zu haben, um beispielsweise den Gegner in eine Falle zu locken“, kritisiert Pacult, der gegen Wilhelmshaven auf Henrik Ernst verzichten muss. Ernst wurde nach seiner Roten Karte gegen den Hamburger SV II für zwei Spiele gesperrt. Den Innenverteidiger ersetzen werden entweder Tim Sebastian oder Daniel Rosin. Dagegen kann Pacult auf Mittelfeldspieler Timo Rost zurückgreifen, der nach seiner Schulterverletzung wieder genesen ist.

Anne Kunze

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