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Nach Niederlage im Thüringen-Derby: Rot-Weiß Erfurt entlässt Trainer Hörgl

Nach Niederlage im Thüringen-Derby: Rot-Weiß Erfurt entlässt Trainer Hörgl

Fußball-Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt hat sich mit sofortiger Wirkung von Coach Rainer Hörgl getrennt. Dies gab Präsident Rolf Rombach am Donnerstagmittag auf einer Pressekonferenz bekannt.

Erfurt. Am Samstag im Heimspiel gegen den SV Sandhausen werden der bisherige Co-Trainer Henry Fuchs und Torwarttrainer Thomas Köhler als Verantwortliche auf der Bank sitzen. „Spätestens nächsten Mittwoch wollen wir dann einen neuen Trainer präsentieren“, verkündete Rombach. Dazu sollen in den nächsten Tagen Gespräche geführt werden.  

„Wir sind alle noch schockiert über die Niederlage gegen Jena. Besonders weh tun immer noch die Kundgebungen der Zuschauer mit den Schmährufen gegen Rainer Hörgl“, sagte Rombach. Die Zuschauer hätten sich auf Hörgl fokussiert. Nach drei Niederlagen in Serie sei Erfurt nun im Abstiegskampf angekommen. „Es geht ganz klar um die Existenz des Vereins und unser Minimalziel besteht nun darin, die Klasse zu halten. In der Trennung von Rainer Hörgl sehen wir derzeit die einzige Chance, um schnell eine andere Stimmung ins Stadion zu bringen. Die brauchen wir, um wieder positive Ergebnisse zu erzielen“, betonte Rombach.   

Rombach lobte bei allen Misserfolgen Hörgl als Mann mit großem Fußball-Sachverstand. „Darauf wollen wir langfristig nicht verzichten“, sagte der Präsident. Das Präsidium überlege gegenwärtig, den 53-Jährigen in einer anderen Funktion langfristig an den Verein zu binden. Die Vereinsführung hatte Hörgl erst Anfang Februar ähnlich wie Felix Magath auf Schalke neben dem sportlichen Bereich auch die Verantwortung für das Management übertragen.   

Hörgl, der überraschenderweise zur Pressekonferenz erschien, zeigte sich enttäuscht von den letzten Ergebnissen. „Enttäuscht bin ich aber nicht von der Mannschaft. Die hat mir nie Anlass gegeben, dass sie nicht will.“ Die Art der Schmährufe der Zuschauer habe aber auch bei ihm die Grenze überschritten, sagte Hörgl.   

Nun muss gegen Sandhausen (14.00 Uhr) unbedingt ein Sieg her, um nicht weiter in den Abstiegsstrudel zu geraten. „Jetzt ist die Mannschaft allein gefordert, denn der sogenannte Buhmann ist weg“, sagte Rombach. Personell haben sich die Sorgen bei den Erfurtern weiter vergrößert. Mit Abwehrchef Martin Pohl (Nasenbeinbruch) und Christopher Handke (Muskelfaserriss) haben sich gegen Jena zwei weitere Spieler verletzt und fallen aus. Auch Kapitän Samil Cinaz (Muskelfaserriss) wird weiterhin fehlen. Wieder dabei sein wird nach seiner Gelbsperre Rechtsverteidiger Dennis Malura.

dpa

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