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Nach zäher erster Hälfte besiegt der SC DHfK Leipzig Gäste aus Gensungen deutlich

Nach zäher erster Hälfte besiegt der SC DHfK Leipzig Gäste aus Gensungen deutlich

Die Handballer des SC DHfK Leipzig bleiben in Sachen Aufstieg in die 2. Bundesliga am Ball. Die Messestädter setzten sich nach zäher und umkämpfter erster Halbzeit am Sonntag mit einem deutlichen 32:23 (11:11) gegen die HSG Gensungen/Felsberg durch.

Leipzig. Vor 865 Zuschauern war Ulrich Streitenberger mit acht Toren bester Werfer der Gastgeber, die mit dem Sieg den Abstand auf Verfolger ESV Lok Pirna vergrößern konnten. Der Tabellendritte hatte am Samstag eine unerwartete 25:30-Niederlage gegen die HG 85 Köthen kassiert.

Schon nach wenigen Sekunden war klar, dass die Partie für die Hausherren alles andere als ein Selbstläufer sein würde. Während bei den Gästen Torgarant Carsten Göbel sofort Betriebstemperatur erreichte und nahezu im Alleingang ein 0:3 herauswarf, hatten die Grün-Weißen sichtlich Schwierigkeiten. Und das nicht grundlos: Das Team aus Gensungen überraschte mit einer aufwändigen und aggressiven Defensive, die den Leipzigern kaum Raum für erfolgreiche Aktionen ließ. Erst allmählich gelang es den Gastgebern, das Bollwerk zu überwinden.

Ullrich Streitenberger sorgte in der 7. Minute für den ersten Treffer des SC DHfK. Für Entspannung sorgte das allerdings nur bedingt. Zwar gelang in der Folge der Ausgleich zum 4:4 (15. Minute) Doch schon wenig später lagen die Mannen in Grün-Weiß erneut 4:6 hinten (18. Minute). Auch der Ausgleich von Thomas Oehlrich zum 8:8 in der 23. Minute brachte keinen Vorteil. Zwei Minuten später stand es wieder 8:10. Es fehlte schlicht an Kontinuität im Spiel der Messestädter, die offensiv vor allem über die rechte Seite Probleme hatten. René Boese und Steve Baumgärtel kamen kaum zum Zug. Immerhin gelang den Jungs von Uwe Jungandreas kurz vor der Halbzeitpause noch der Ausgleich zum 11:11.

"Die erste Halbzeit hat gezeigt, dass wir es hier nicht mit Laufkundschaft zu tun haben", lobte Leipzigs Coach Uwe Jungandreas den Gegner nach dem Abpfiff. "Gensungen kann eine über Jahre eingespielte Mannschaft aufbieten. Man hat ja gesehen, dass allein Carsten Göbel vier unserer Leute verschlissen hat. Wir mussten vor allem hinten viel Kraft aufwenden. Dass es da etwas dauert ins Spiel zu kommen, ist normal."

Mit Beginn von Hälfte zwei waren die Hausherren dann plötzlich da. Kurz nach Wiederanpfiff stellte Philipp Seitle die erstmalige Führung her. Im Anschluss kämpften die Gäste dann zwar minutenlang hartnäckig gegen einen höheren Rückstand, schienen aber spätestens in der 37. Minute besiegt. Denn kurzzeitig fielen die Tore für den SC DHfK nun wie reife Früchte. Innerhalb von knapp 180 Sekunden zogen die Gastgeber auf 16:11 davon.

"Wir haben in der Kabine die erste Hälfte ausgewertet und im Anschluss in Sachen Tempofähigkeit und Tempohärte noch einmal zugelegt. Auch hinten haben wir noch einen Tick aggressiver gespielt. Das hat den Ausschlag gegeben."

Das Team aus Gensungen bewahrte zwar Ruhe, konnte aber an das Spiel der ersten Halbzeit nicht mehr anknüpfen. Die Aggressivität der Defensive fehlte nun spürbar. Statt dessen gelang es den Leipzigern umso besser, ihre Abwehrarbeit zu gestalten. Michael Galia im Tor der Grün-Weißen blieb ein ums andere Mal Sieger. Vor allem Gensungens bester Werfer Carsten Göbel kam dadurch nicht mehr in gewohnter Weise zum Zug.

"So etwas darf uns nicht passieren", bemängelte Gästetrainer Dragos Negovan. "Wir selbst haben Leipzig die Möglichkeit gegeben, sich entscheidend abzusetzen."

Die restliche Partie gestaltete sich eindeutig, allerdings auch hitzig. Mehrfach sorgten Schiedsrichterentscheidungen des Duos Thomas Hörath und Timo Hofmann für Unmut bei Zuschauern und Akteuren. Dem am Ende unerwartet deutlichen Ausgang des Spiels tat das allerdings keinen Abbruch.

"Wir hatten heute in der zweiten Halbzeit keine Chance. Leipzig ist es ja im Spiel bei uns auch nicht anders ergangen", rsümierte Negovan schließlich. In Gensungen hatten die Messestädter 35:40 verloren.

Leipzig:

Galia; Schulz; Dietzmann; Leuendorf; Streitenberger (8); Wolf; Baumgärtel (3); Oehlrich (5); Binder; Witaszak; Schepers; Boes (4); Jacob (6); Wagne (1); Seitle (5/1).

Gensungen/Felsberg:

Lauterbach; Stahl; Bärthel; Ober (2); Julius (2); Schanze (2); Göbel (10); Kranz; Hütt; Untermann (3); Wiegräfe; Vogel (1); Walther (2).

Siebenmeter:

Leipzig 1/2; Gensungen 0.

Strafen:

Leipzig 7; Gensungen 3.

Antje Henselin-Rudolph

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