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Nachsitzen nach Auftakt-Sieg: Aue-Coach Schmidt unzufrieden mit Leistung seiner Kicker

Nachsitzen nach Auftakt-Sieg: Aue-Coach Schmidt unzufrieden mit Leistung seiner Kicker

Am Samstag um 14.49 Uhr konnte im Erzgebirge endlich wieder gejubelt werden: Das erste Mal seit dem 20. Februar feierten die Fußballer des FC Erzgebirge Aue in der 2. Bundesliga einen Heimsieg und konnten sich so über einen gelungenen Saisonauftakt freuen.

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Aues Ronny König (richts) wird von Aachens Tobias Feisthammel am Trikot festgehalten.

Quelle: dpa

Aue. In der ersten Partie der neuen Spielzeit sicherte der Treffer von Fabian Müller (53. Minute) gegen Alemannia Aachen den 1:0 (0:0)-Sieg und drei Punkte. Nun soll im heimischen Erzgebirgsstadion eine neue Serie aufgebaut werden.

Doch Trainer Rico Schmitt war alles andere als zufrieden. Wie ein Lehrer kündigte er Nachsitzen für Schützlinge an. „In der Schule würde man sagen: knapp an der vier, fünf vorbeigeschrammt, ihr müsst noch mal in die Bücher schauen und fleißig sein“, maßregelte er. Der tatsächlich angehende Lehrer (Deutsch und Geschichte) und Mittelfeldspieler Marc Hensel tadelte seine „Mitschüler“ ebenfalls. „Ich kann mich nicht so richtig freuen, da wir eine eingespielte Mannschaft sind, und dass wir uns in der zweiten Halbzeit so hinten rein drängen lassen, gibt mir zu denken“, urteilte der 25-Jährige.

Auf den Stundenplan für die zusätzlichen Einheiten wird Schmitt wohl Anschauungsmaterial in Sachen Offensivspiel und Abstimmung in der Abwehr setzen. „Die letzten 20 Minuten ging nach vorn gar nichts mehr. In der Defensive gab es Abstimmungssorgen. Aber die Mannschaft hat sich immer reingehauen und versucht, das Bein dazwischen zu haben“, hob er positive Aspekte hervor, rügte aber im gleichen Atemzug: „Das wird auf Dauer nicht reichen“.

Nicht schön spielen, sondern erfolgreich, lautete bereits in der vergangenen Saison das Erfolgsrezept. Deshalb ließ Schmitt sein Stammpersonal auflaufen, vier der fünf Neuzugänge müssen auf ihren ersten Einsatz warten. Stürmer Ronny König stand in der Start-Elf und Mike Könnecke verfolgte die 90 Minuten von der Bank aus. Christian Cappek, Nicolas Höfler und Guido Kocer fanden sich jedoch erst einmal auf der Tribüne wieder. „Natürlich bin ich erst einmal überrascht gewesen, aber es ist nichts Schlimmes. Ich komme aus der dritten Liga, der Trainer führt mich langsam heran und das ist gut so“, meinte Kocer, der vom SV Babelsberg 03 zu den „Veilchen“ kam.

Schmitt ist optimistisch, dass sich seine Schützlinge in den kommenden Tagen zielstrebig auf das wichtige Spiel am Freitag beim FC Ingolstadt vorbereiten. „Ich bin überzeugt, dass eine andere Mannschaft auf dem Feld steht, was die Grundordnung und die Struktur betrifft. Jeder Spieler ist selbstkritisch genug, um zu erkennen, dass wir uns Steigerungsraten offen gehalten haben“, sagte der Trainer.

Tina Hofmann, dpa

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