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Nazi-Sprüche im Stadion: FSV Zwickau fühlt sich falsch verstanden

Nazi-Sprüche im Stadion: FSV Zwickau fühlt sich falsch verstanden

Fußball-Fünftligist FSV Zwickau fühlt sich bei den Vorwürfen zu rechtsextremen Umtrieben in seinem Umfeld falsch verstanden. In einem offenen Brief stellte der Verein am Donnerstag frühere Aussagen seines Präsidenten Gerhard Neef klar.

Zwickau. Demnach steht noch kein Spieler konkret im Verdacht, eine Nazi-Parole gerufen zu haben. Nach Medienberichten soll ein Spieler des Clubs am vergangenen Freitag nach dem Spiel gegen FC Erzgebirge Aue II (3:0) in der Kabine zu den „Sieg“-Rufen seiner Mitspieler „Heil“ skandiert haben. Nach Angaben des Vereins dauert die Untersuchung an, darin seien auch die Ermittlungsbehörden eingebunden.

Anlass der Ermittlungen war ein Bericht der „Chemnitzer Morgenpost“ vom Montag. Geprüft wird auch der Vorwurf, dass Zwickauer Anhänger während der Partie antisemitische Äußerungen gerufen haben. Nach offiziellen Angaben hatte das Spiel gegen FC Erzgebirge Aue II etwa 2000 Besucher.

Die Chemnitzer „Freie Presse“ hatte Neef am Dienstag mit der Aussage veröffentlicht, der betroffene Spieler habe sich zu erkennen gegeben. „Er wird bestraft werden, aber wir wollen ihn nicht zerstören“, wurde Neef zitiert. Am Donnerstag stellte der Verein die Wiedergabe des telefonischen Interviews als „inkorrekt“ dar. Der Verein will nun zu diesem Thema nur noch schriftliche Erklärungen abgeben, hieß es.

dpa

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