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Nebel beim HSV: Spielabbruch bei den Icefighters in der Vorbereitung

Nebel beim HSV: Spielabbruch bei den Icefighters in der Vorbereitung

Die Saison-Vorbereitung der Icefighters steht unter keinem guten Stern, liegt tatsächlich noch völlig im Nebel. Nach der 1:8-Klatsche der Leipziger Eishockey-Cracks am Freitag in Weiden musste das Testspiel am Sonnabend gegen den Hamburger SV Mitte des zweiten Drittels wegen dichten Nebels auf der Eisfläche abgebrochen werden.

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Archivbild

Quelle: Christian Nitsche

Taucha. Da hieß es 0:0, wenn ein Treffer gefallen wäre, hätte das ohnehin kaum jemand mitbekommen. Die Hamburger reagierten mit Verständnis. "Besser so, als wenn sich noch jemand verletzt hätte", war von den Gästen zu hören. Die rund 1000 Zuschauer waren zwischen Happening und Verärgerung hin- und hergerissen.

"Es ist zu warm und die Luftfeuchtigkeit ist zu hoch", nannte Icefighters-Geschäftsführer André Krüll die Gründe für den Dauernebel. Probleme hätten derzeit alle Eishallen in Deutschland, wegen der mangelnden Isolierung durch die Zeltlösung sei es in Taucha besonders kompliziert. Das größte Problem sei, den Nebel aus dem Zelt zu bekommen. Man habe vorige Woche einiges versucht, die Feuerwehr konsultiert und massiv gelüftet, ohne Erfolg. In dieser Woche soll eine professionelle Firma mit Gebläsen die Arena vom Nebel befreien. "Wir brauchen unbedingt gute Verhältnisse. Uns läuft in der Vorbereitung die Zeit davon", sagte Krüll.

Die Fans, die in dem "halben" Spiel gegen den HSV wenig bis nichts gesehen haben, bekommen mit dem Ticket die Karte im nächsten Heimspiel kommenden Sonnabend gegen Rostock zum halben Preis. Für enttäuschte Dauerkarteninhaber will sich der Verein "etwas einfallen lassen".

Für André Krüll steht der Verein aktuell vor einer Bewährungsprobe. "Wir hatten bisher ungebremstes Wachstum, alles war extrem positiv. Nun haben wir eine kleine Krise, die wir meistern müssen. Eines ist wieder allen klar geworden: Wir brauchen ein Eisstadion, das Zelt ist kein Dauerzustand."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.09.2014

Uwe Köster

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