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Neuanfang in Aue mit Dotchev/Ziffert

3. Liga Neuanfang in Aue mit Dotchev/Ziffert

Der FC Erzgebirge Aue hat seine sportliche Leitung für die kommende Saison neu aufgestellt: Pavel Dotchev wird neuer Trainer, Steffen Ziffert neuer Sportdirektor. Beide müssen in kürzester Zeit einen neuen Kader zusammenstellen. Torhüter Männel bleibt trotz Abstieg.

Pavel Dotchev

Quelle: dpa

Mit einer komplett neuen Sportführung will Zweitliga-Absteiger FC Erzgebirge Aue den Verein wieder auf Aufstiegskurs bringen. Der Fußball-Drittligist verpflichtete am Donnerstag Pavel Dotchev als neuen Trainer und Steffen Ziffert als neuen Sportdirektor. „Unabhängig von der Klasse hatten wir im Vorstand eh die Neustrukturierung der sportlichen Leitung beschlossen. Wir haben klare Kompetenzen und Verantwortungen festgelegt“, erklärte Präsident Helge Leonhardt auf einer Pressekonferenz und fügte an: „Ich bin froh, dass ich diese erfahrenen Leute neben mir habe.“ 

Zudem konnte er die ersten Leistungsträger der Sachsen zum Bleiben bewegen. „Martin Männel hat als Galionsfigur unterschrieben, ebenso Steve Breitkreuz, Kapitän von Hertha BSC II“, bestätigte Leonhardt den Einjahresvertrag für die 3. Liga von Torhüter Männel. 

Ein Jahr länger läuft der Kontrakt von Cheftrainer Dotchev. „Ich bin sehr froh, dass ich hier bin und das Vertrauen bekommen habe. Ich kenne die Region, ich weiß, was die Leute erwarten“, sagte der  gebürtige Bulgare, der möglichst schnell eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen möchte. „Wir wollen möglichst schnell wieder da hin, wo wir hin gehören“, meinte Dotchev zum sofortigen Wiederaufstieg. „In der Situation, in der wir sind, ohne Spieler, brauchst du einen erfahrenen Trainer. Einen, der schon oft jagen war, der draußen war. Du brauchst einen Trainer, der die 3. Liga kennt und der unsere Werte teilt“, betonte Leonhardt.

Der 49-jährige Dotchev habe diese Situation schon dreimal erlebt: „Ich weiß, was zu tun ist.“ Zuletzt stand er bei Preußen Münster unter Vertrag, trainierte unter anderem schon den SV Sandhausen, FC Rot-Weiß Erfurt und ZSKA Sofia. Bis zum Trainingslager, das am 28. Juni in Bad Blankenburg startet, soll der Kader stehen. 21 Spieler und drei Torhüter sind geplant. „Wir dürfen keine Fehler machen. Jeder Spieler muss haargenau passen“, meinte Dotchev. Denn der Auer Etat ist deutlich gesunken: von zwölf Millionen Euro auf jetzt 6,5 Millionen. 

Dotchev zur Seite steht ab sofort Steffen Ziffert als Sportdirektor, der zuletzt Co-Trainer unter dem zurückgetretenen Tomislav Stipic war. „Sportdirektor klingt wichtig, ich will aber gar nicht wichtig sein. Ich will Teil eines Teams sein“, formulierte Ziffert seine Aufgabe. Die Position des Sportdirektors war nach der Entlassung von Steffen Heidrich im März 2013 unbesetzt geblieben. Als neuer Co-Trainer kommt Robin Lenk, der zuletzt die mittlerweile aufgelöste U23-Mannschaft des Vereins betreut hatte. Fabian Held

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