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Neue Rechenspiel-Runde für Uni-Riesen

Neue Rechenspiel-Runde für Uni-Riesen

Vier Siege in Folge heißt die stolze Serie der Leipziger Uni-Riesen, eine Fortführung scheint am morgigen Samstag gegen Essen (14 Uhr, Arena) realistisch. Damit lassen die Basketballer die winzige Hoffnungsflamme des Liga-Erhalts glühen.

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Monatelang mussten die Uni-Riesen (v.l.: Adam Sollazzo, Magnus Heinrich, Walter Simon) auf solche Emotionen verzichten.

Quelle: Christian Nitsche

Doch sie könnte leicht erstickt werden.

"Sie haben ein großes Selbstvertrauen, sie sind gut drauf und die Moral hat sich durch die Siege nicht verschlechtert", witzelt Riesen-Trainer Martin Scholz. Für das Duell gegen Essen hat er sich "zwei geheime Kniffe" ausgedacht, mit denen der letzte Feinschliff gelingen soll. Dem Coach steht dafür der gesamte Kader zur Verfügung. Allein André Spalke steht auf Abruf: Er wird zum zweiten Mal Vater, der Termin ist für den 28. März angesetzt.

Um auch gegen den Tabellenzwölften zu bestehen, gilt die Spielweise des USC in Jena als Vorbild: "Ein geradliniges, sicheres Zusammenspiel, dazu waren wir schnell im Umschalten - das war richtig gut", resümiert Scholz. Das dabei eine große Kulisse mitfiebert, dafür soll der "Kids-Day" sorgen. Die Kinder können in der Arena mit Betreuung spielen, malen, Sport machen. Das Familienticket für zwei Erwachsene und zwei Kinder, je nach Platzwahl, kostet nur 10 beziehungsweise 14 Euro. Vielleicht erleben die Zuschauer dann, wie der Abstieg endgültig besiegelt wird - mit einer Niederlage. Vielleicht aber auch, wie die Rechenspiele in die nächste Runde gehen.

Denn entgegen des Tabellenbildes gibt es noch eine theoretische Chance. Ein Protest der Jenaer nach ihrer Niederlage in Crailsheim (79:90) letzten Freitag hatte Hoffnungen für Leipzig erweckt: Die Thüringer reklamierten, dass die Crailsheimer aufgrund fehlender Trikots den Anpfiff verzögerten. Ob dem Protest stattgegeben wird, war bis gestern Abend nicht entschieden. Unabhängig davon: Für den Zweitligaverbleib der Riesen braucht es drei Siege in den letzten drei Partien, darunter beim Ligaprimus Vechta. Außerdem dürfen die unmittelbaren Kontrahenten Kirchheim und Crailsheim keine ihrer Begegnungen mehr gewinnen.

Der Leipziger Magnus Heinrich, nach eigener Beschreibung der Mann mit den "besonderen taktischen Aufgaben", ist stolz auf die Serie. Er will, klar, auch gegen Essen einen weiteren Erfolg landen. Die Brust sei "durch die letzten Siege" angeschwollen. Dieses Gefühl gilt es mitzunehmen.

Fest steht: Wollen die Uni-Riesen auch im nächsten Jahr in der zweiten Liga spielen, braucht es drei Siege und das Zutun der anderen. Teil eins also sind zwei Punkte morgen. Dahingehend gibt es eine klare Devise vom Coach: "Wir wollen, können und werden siegen."

Konstantin Schönfelder

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.03.2013

Konstantin Schönfelder

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