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Neuer Sportdirektor Heidrich soll bei Erzgebirge Aue für Ruhe sorgen

Neuer Sportdirektor Heidrich soll bei Erzgebirge Aue für Ruhe sorgen

Mit voller Leidenschaft und viel Herz will er in seiner Heimat etwas bewegen: Steffen Heidrich füllt seit Montag das Amt des Sportdirektors bei Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue aus.

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Steffen Heidrich ist neuer Sportdirektor beim FC Erzgebirge Aue.

Quelle: dpa

Aue. Der gebürtige Erlabrunner will im Schulterschluss mit Trainer Rico Schmitt langfristig die zweite Liga in Aue halten. „Eine der Aufgaben wird es sein, Nachwuchsspieler an die erste Mannschaft heranzuführen und zu integrieren. Da gibt es momentan sicher noch Verbesserungspotenzial“, sagte Heidrich bei seiner Vorstellung am Montag.

Der 44-Jährige will kurzfristig aber auch junge deutsche Spieler vom Erzgebirge überzeugen. „Ziel muss es sein, Talente zu holen und ihnen aufzuzeigen, dass der FCE ein Sprungbrett in die erste Liga sein kann. Ich denke, dass ich gut vernetzt bin und ausreichend Kontakte habe, um das zu realisieren“, erklärte Heidrich.

Die Vereins-Verantwortlichen der „Veilchen“ sind froh, dass mit der Verpflichtung von Heidrich der Anfang für eine Professionalisierung der Strukturen im Club vollzogen ist. „Wir haben schon zwei Jahre darüber nachgedacht, diesen Posten zu besetzen und sind froh, dass wir in Steffen Heidrich nun eine geeignete Person gefunden haben, die uns voranbringt“, erklärte Aufsichtsrat-Chef Frank Vogel.

Trainer Rico Schmitt hatte sich lange Zeit gegen die Besetzung des Postens gewehrt und mit Günther Borosinski einen Teamkoordinator an seiner Seite. Borosinski wird dieses Amt nicht mehr ausfüllen, sondern sich nun vermehrt um wirtschaftliche Dinge kümmern. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Steffen. Es wurden schon Dinge auf den Weg gebracht, die ich begrüße und ich hoffe, dass durch die Besetzung des Postens wieder mehr Ruhe in den Verein kommt“, sagte Schmitt.

Heidrich selbst war jahrelang als Spieler aktiv und bestritt 32 Partien in der ersten, 222 Spiele in der zweiten Liga. Nach seinem Karriereende 2005 bei Dynamo Dresden war er zwei Jahre Teammanager des Dresdner Clubs, ehe er von 2006 bis 2009 sportlicher Leiter bei Energie Cottbus war. Heidrich wohnt mit seiner Frau Arlette und Tochter Zenia in Langebrück bei Dresden, hat aber auch einen Wohnsitz in Beierfeld. „Ich weiß, wie die Leute hier ticken und wie wichtig der FCE für die Region ist. Ich werde zusammen mit Rico schauen, wo Verstärkungen gebraucht werden und wie die Mannschaft aufgestellt ist“, sagte Heidrich.

Tina Hofmann, dpa

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