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Neuer Trainer, altes Leid: Hansa Rostock verliert 0:2 in Paderborn

Neuer Trainer, altes Leid: Hansa Rostock verliert 0:2 in Paderborn

Auch unter dem neuen Trainer Wolfgang Wolf geht Hansa Rostocks sportliche Talfahrt weiter. Der Aufsteiger unterlag am Freitagabend beim Einstand seines neuen Chef-Übungsleiters mit 0:2 (0:1) beim SC Paderborn und bleibt damit nach dem Rückrundenauftakt auf dem vorletzten Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga.

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Paderborner Jubel: Hansa Rostock hat mit 0:2 verloren.

Quelle: dpa

Paderborn. Alban Meha (17.) und Nick Proschwitz (51.) erzielten vor 7658 Zuschauern die Tore für die Gastgeber, die schon das Hinspiel in Rostock mit 2:1 für sich entschieden hatten und nun schon 14 Spiele in Serie ungeschlagen sind.

Rostocks neunte Saisonpleite war verdient. Das gestand auch Wolfgang Wolf unumwunden ein. „Vom Willen, von der Körpersprache her war ich zufrieden, vom Ergebnis nicht. Wir hätten ein Tor verdient gehabt, der letzte Pass nach vorn aber hat gefehlt“, meinte der 54-Jährige nach seinem missglückten Debüt beim einstigen Erstligisten.

Wolf hatte seine Startelf offensiver ausgerichtet als sein Anfang der Woche beurlaubter Vorgänger Peter Vollmann. Gleich vier neue Leute, darunter die zuvor in die zweite Reihe verbannten Marcel Schied, Tino Semmer und Michael Wiemann, sollten dem nach nur einem Hinrundensieg verunsicherten Team neuen Schwung verleihen.

Das sah in der Anfangsphase auch recht gut aus. Hansa hielt mit den heimstarken Ostwestfalen durchaus mit, ohne allerdings zwingende Chancen herausspielen zu können. Das schafften die Hausherren zwar auch nicht, aber sie hatten eben einen Meha. Der Mittelfeldspieler versenkte einen Freistoß aus 25 Metern im rechten Toreck, sehr zum Verdruss der Gäste und vor allem von Torhüter Kevin Müller. Der Hansa-Schlussmann sah bei der Aktion alles andere als gut aus.

Die Rostocker steckten den neuerlichen Rückschlag weg, spielten weiter mit und offerierten dennoch die gewohnten Offensivschwächen. Tobias Jänicke zielte vom rechten Strafraumeck ebenso knapp am linken Pfosten vorbei (30.) wie Angriffsführer Marek Mintal bei seinem Schussversuch (40.). Zum Glück für die Mecklenburger hatten aber auch die Paderborner nicht die passenden Schussstiefel an. Kapitän Markus Krösche traf in der 44. Minute vom Elfmeterpunkt nach einem von Dominic Peitz verursachten Foulstrafstoß nur den linken Pfosten.

Nur sieben Minuten später war die Vorentscheidung dann doch gefallen. Torjäger Proschwitz schloss einen sehenswerten Angriff mit seinem elften Saisontreffer ab und vergrößerte die Rostocker Sorgen damit weiter. Auch wenn die in der Folge noch versuchten, wenigstens den Anschlusstreffer zu erzielen. Die Bemühungen waren einfach zu harmlos, um die stärkste Defensive der Liga ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Gert Glaner, dpa

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