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Neunseen Classics werden Zweitagesrennen - Start und Ziel an der Alten Messe

Neunseen Classics werden Zweitagesrennen - Start und Ziel an der Alten Messe

Rein in die Stadt, weiter raus in die Region - und das alles an zwei Tagen: Mit überarbeitetem Konzept und neuem Kurs sollen die "Neuseen Classics" ab 2014 zu einem regional geprägten und international wahrgenommenen Radsport-Event aufgebaut werden.

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Tausende Radsportler gingen am Pfingstsonntag bei den Neuseen Classics 2013 an den Start.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Enthusiastische Fans, halb verdeckt hinter überdimensionierten Pappschildern mit persönlichen Botschaften, die mit Trillerpfeifen und Anfeuerungsrufen das schnellzugartig heranrollende Fahrerfeld im finalen Sprint nach vorne peitschen - so oder so ähnlich soll es aussehen, wenn die Straße des 18. Oktober zur Zielgeraden des 11. Mai umfunktioniert wird. In der jüngsten Abenddämmerung gab es einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie sich die Renn-Organisatoren Ronny Winkler und Jörg Weise die Neuauflage vorstellen: Während Weise am Portikus zur Präsentation des neuen Leipziger Radsport-Events ansetzte, wurde er von einem Flashmob mit etwa 30 Fans und Fahrern unterbrochen - selbstredend zuvor mit beiden geplant und abgesprochen. Die Gruppe stellte das nach, was auf dem Gelände an der Alten Messe im Frühjahr 2014 eigentlich erst noch bevorsteht.

Denn dann wird das bisherige Eintagesrennen "Neuseen Classics" zu einem zweitätigen Rad-Spektakel ausgebaut - und damit zu einem kleinen Etappenrennen: "Das war mir selbst gar nicht so bewusst, als wir mit den Planungen im Juli begonnen haben", gesteht Winkler lachend ein. Vom Welt-Radsportverband UCI wurde das Projekt bereits abgesegnet. Es zählt künftig zu den Rennen der 2.1-Kategorie, steht dann auf einer Ebene mit der China-Rundfahrt oder der Tour of Britain - eine Einstufung, die die gestiegenen Ambitionen verdeutlicht.

Wie Weise betont, sollen allerdings nicht nur Pro-Tour-Teams und Fahrer dank der Hilfe und Vernetzung von Enrico Poitschke aus der weiten Radsport-Welt angelockt werden. Sondern im Windschatten der Elite können auch weiterhin Hobby-Radsportler aus der Region an den Start gehen.

An den zwei Renntagen (10. und 11. Mai) wird es neben dem Profiradrennen daher auch wieder die traditionelle Jedermann-Veranstaltung geben. Durch ein Nachwuchsrennen und die Ausrichtung der deutschen Hochschulmeisterschaft können sich auch Talente auf dem welligen Kurs beweisen, der durch Leipzig und umliegende Städte wie Grimma oder Rochlitz führen soll. Ein Highlight wird der Kampf gegen die Uhr - und gegen die Profis: In und um Zwenkau herum wird es erstmals ein Zeitfahren über 30 Kilometer geben, an dem auch 100 Hobby-Fahrer teilnehmen und sich mit den Spezialisten messen dürfen.

In Zeiten, in denen deutschlandweit regionale Rennen ums Überleben kämpfen, treten Winkler und Weise mit einem Kraftakt die Flucht nach vorne an: Einen sicheren Platz im prall gefüllten Radsportkalender, vielleicht eine Etablierung als verkappte Sachsen-Rundfahrt, möglichst mit deutschen Fahrern wie John Degenkolb, Marcel Kittel oder Tony Martin am Start - das sind die dauerhaften Ziele für ihre neue Leipziger Kurz-Rundfahrt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.10.2013

Matthias Mischo

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