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Nicht mehr Schiedsrichter-Beobachter: Heynemann beschwert sich

Nicht mehr Schiedsrichter-Beobachter: Heynemann beschwert sich

Der ehemalige WM-Schiedsrichter Bernd Heynemann hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) wegen seiner Absetzung als Schiedsrichter-Beobachter scharf kritisiert.Der 56-jährige Magdeburger wartet nach eigenen Angaben immer noch auf eine Erklärung des neuen Vorsitzenden der Schiedsrichter-Kommission, Herbert Fandel.

Magdeburg. el. „Er wollte sich innerhalb von 14 Tagen bei mir melden", sagte Heynemann der „Magdeburger Volksstimme" (Donnerstag-Ausgabe).

Fandel betonte, er habe Heynemann damals "sofort angerufen". „Das war eine Entscheidung, die von allen Bereichen der Schiedsrichterei als notwendig angesehen wurde", sagte der Kyllburger.

Ein Schreiben Heynemanns an Theo Zwanziger blieb nach dessen Angaben erfolglos. Der DFB-Präsident teilte den Ex-Referee demnach nur mit, dass er volles Vertrauen in die Führung der neuen Schiedsrichter- Kommission habe. Fandel erklärte: "Ein Neuanfang ist verbunden mit personellen Weichenstellungen. Das ist manchmal schmerzlich." Zudem seien die Schiedsrichter-Beobachter von 27 auf 22 reduziert worden.

Für Heynemann, der als CDU-Politiker von 2002 bis 2009 Mitglied im Deutschen Bundestag war und auch im Sportausschuss saß, hat die Nichtberücksichtigung auf DFB-Ebene Folgen: Er kann auch nicht mehr international als Beobachter tätig sein. Heynemann wurde 2001 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt und erhielt die Ehrennadel des DFB. 1998 war er "Schiedsrichter des Jahres".

dpa

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