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Niederlage gegen FCK: Dynamo Dresden wartet auf den Befreiungsschlag im eigenen Stadion

Niederlage gegen FCK: Dynamo Dresden wartet auf den Befreiungsschlag im eigenen Stadion

Dynamo Dresden wartet weiter auf den ersten Heimsieg, während Erstliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern auswärts weiter siegreich bleibt.

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Poté erzielte das einzige Tor für Dynamo Dresden gegen Kaiserslautern.

Quelle: dpa

Dresden. Die Mannschaft von Trainer Franco Foda gewann am Freitagabend in der 2. Fußball-Bundesliga bei Dynamo Dresden mit 3:1 (1:0) und fuhr im zweiten Auswärtsspiel den zweiten Sieg ein. Die Gästetore erzielten vor 29.057 Zuschauern im Glücksgas-Stadion der Schweizer Albert Bunjaku (29./74.) und Konstantin Fortounis (82.). Die Gastgeber, die daheim weiter sieglos bleiben, konnten zwischenzeitlich durch Mickael Poté (67.) ausgleichen.

„In der zweiten Halbzeit haben wir ganz ordentlich gespielt, aber Kaiserslautern hat uns gezeigt, wie man aus drei Chancen drei Tore macht“, sagte Dresdens Filip Trojan und betonte: „Deshalb stehen die weiter oben und wir nicht.“ Neuzugang Lynel Kitambala meinte: „Wir haben kein schlechtes Spiel gezeigt, aber es ist ärgerlich, dass die kleinen Fehler gleich zu drei Gegentreffern geführt haben.“

Bevor die Partie angepfiffen wurde, richtete Dynamo-Kapitän Robert Koch einige Worte zum Thema Rassismus an die Öffentlichkeit. „Unser Spieler wurde in der Pokalpartie in Chemnitz beleidigt. Mickael Poté hat im Spiel mit seinem Tor die richtige Antwort gegeben. Wir sind ein bunter Haufen und stolz darauf“, erklärte der 26-Jährige. Unter der Anzeigetafel leuchtete zudem der Slogan „Rassismus ist kein Fangesang“ auf.

Dynamo-Coach Ralf Loose brachte David Solga auf der Sechserposition in die Partie, Anthony Losilla spielte die hängende Spitze hinter Poté. Neuzugang Lynel Kitambala startete auf der rechten Seite in sein erstes Spiel für die Schwarz-Gelben.

Dynamo zeigte zunächst mehr Drang zum Tor als die „Roten Teufel“. So hatte Poté nach einer Flanke von Kitambala die große Chance zur Führung, doch sein Kopfball parierte Tobias Sippel mit einem tollen Reflex (11.). Den ersten richtig gefährlichen Angriff nutzte der Bundesliga-Absteiger sofort zur Führung. Nach einem Pass von Alexander Baumjohann überwand Bunjaku mit einem Heber die Abwehr und Tormann Benjamin Kirsten zum 1:0.

In der zweiten Hälfte hatten die Lauterer zunächst Glück, dass nach einem Handspiel von Ariel Borysiuk die Pfeife von Schiedsrichter Frank Willenborg stumm blieb. Dresden hatte sich nach dem Rückstand wieder gefangen und versuchte weiterhin, auf das Tor der Gäste zu drücken. Tobias Jänicke gab sein Debüt, als er für Kitambala ins Spiel kam (62.). Poté gelang schließlich in der 67. Minute nach einem Pass von Anthony Losilla der Ausgleich. Für Poté war es der vierte Saisontreffer im vierten Ligaspiel. Doch kurz danach schlug Bunjaku erneut eiskalt zu. Dabei machte der Dresdner Schlussmann keine gute Figur. Gegen den Gewaltschuss von Fortounis, der eine Hereingabe direkt nahm, hatte Kirsten beim 1:3 keine Chance

Tina Hofmann, dpa

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