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Noch 10.000 Euro bis zur Bundesliga-Lizenz für die L.E. Volleys

Noch 10.000 Euro bis zur Bundesliga-Lizenz für die L.E. Volleys

Wenige Tage vor der am 1.Mai auslaufenden Antragsfrist für die Bundesliga-Lizenz, dürfen die L.E. Volleys wieder hoffen. Vor kurzem hatte der Verein öffentlich bekannt gegeben, dass die eingesammelten Sponsorengelder für die kommende Saison nicht ausreichen, um Bundesligavolleyball ohne inakzeptable Risiken spielen zu können.

Leipzig. Doch seitdem hat sich einiges getan: Die Hobbyliga hat einen Aufruf für eine private Sammelaktion gestartet, bestehende Sponsoren begaben sich auf die Suche nach neuen Partnern und vermitteln erste Kontakte und auch Vereinsmitglieder und Eltern von Nachwuchsspielern engagieren sich tatkräftig. 

Insbesondere Sportbürgermeister Heiko Rosenthal hat sich mit großem Erfolg in die Suche nach Sponsoren eingeschaltet. „Dank dieser Bemühungen stehen wir ganz nah an der Schwelle, welche, wenn erst einmal überschritten, den Antrag auf Bundesliga-Lizenz verantwortbar werden lässt“, sagt Vereinspräsident Manfred Wiesinger.

Auch Mannschaftskapitän Jan Günther zeigt sich optimistisch: „Der Schreck aus dem letzten Jahr sitzt noch tief. Aber das Team steht voll hinter dem Verein und wir glauben fest daran, dass eine Lösung gefunden wird.“ 2009 musste der Erstligist VC Leipzig nach Insolvenz aufgelöst werden. Mit den L.E. Volleys wurde ein neuer Verein ins Leben gerufen, der seither in der zweiten Bundesliga auf Punktejagd geht.

Die für Montagabend angesetzte Vorstandssitzung wurde auf kommenden Donnerstag verschoben. „Für die laufende Woche sind noch zu viele interessante Gespräche vereinbart. Die wollen wir noch abwarten, ehe eine Entscheidung getroffen wird. Wenn es gelingt, noch rund 10.000 Euro zu akquirieren, dann machen wir es“, verspricht Gerd Klug. Schon jetzt kribbele es bei dem Gedanken an eine weitere spannende Saison in den Fingern, so der Vizepräsident.

 

Derzeit bereiten sich die L.E. Volleys auf das Qualifikationsturnier für den Regionalpokal am 15./16. Mai in der Arena Leipzig vor. „Wir trainieren zweimal die Woche. Natürlich kommt nach der kräftezehrenden Saison auch der Spaß nicht zu kurz“, sagt Jan Günther. Der Kapitän ist mit dem abschließendem 4.Platz in der zweiten Bundesliga sehr zufrieden und hofft nun, wie all seine Mannschaftskollegen, auf ein glückliches Ende für die Bundesliga-Lizenz.

Anne Ulbricht

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