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Noch ein Sieg bis zur Relegation - Dynamo Dresden peilt den Aufstieg an

Noch ein Sieg bis zur Relegation - Dynamo Dresden peilt den Aufstieg an

Nur noch drei Spiele und Dynamo Dresden könnte wieder zweitklassig sein. Nach dem souveränen 2:0 über Wacker Burghausen hält Dynamo weiterhin den dritten Rang.

Dresden. Zudem haben sich Erfurt und Offenbach aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet.

Bereits jetzt darf bei den Schwarz-Gelben gejubelt werden: Der Einzug in den DFB-Pokal in der kommenden Saison ist bereits sicher. Ob Dynamo zudem in zwei Entscheidungsspielen um den Aufstieg spielen darf, entscheidet sich am kommenden Samstag ab 13.30 Uhr.

Die Ausgangsbedingungen:

Dynamo muss bei den Kickers Offenbach ran. Was vor einigen Wochen noch nach einer fast unlösbaren Aufgabe klang, scheint für die Dresdner immer leichter zu werden. Bei den Offenbachern kriselt es. Lange waren die Hessen auf einem Aufstiegsplatz, verloren nun aber die vergangenen drei Spiele allesamt. Offenbach ist nur noch Sechster, hat selbst auf den vierten Platz, der zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt, keine Chance mehr.

Der letzte verbliebene Gegner im Aufstiegskampf ist der SV Wehen Wiesbaden. Wehen gewann am Samstag gegen Koblenz und hat nur einen Punkt Rückstand auf Dynamo, hat aber das schlechtere Torverhältnis. Wehen muss am letzten Spieltag zu den Amateuren von Werder Bremen reisen. Werder II gewann am Wochenende gegen Bayern München II, hat aber nur noch minimale Chancen auf den Klassenerhalt.

So steigt Dynamo auf:

Bei einem Sieg in Offenbach steht Dynamo sicher in der Relegation. Bei einem Unentschieden müssen die Dresdner auf Bremen hoffen. Gewinnt Wehen nicht, hat Dynamo den Relegationsplatz verteidigt. Selbst bei einer Dresdner Niederlage ist noch alles drin. Spielt Wehen nur Unentschieden, kann sich Dynamo eine Niederlage mit drei Toren erlauben und bliebe dank der besseren Tordifferenz trotzdem oben. Verliert Wehen, feiert Dresden sowieso.

Eine besondere Konstellation würde eintreffen, wenn Dynamo mit vier Toren Differenz verliert, Wehen unentschieden spielt, dabei aber einen Treffer mehr erzielt als die Dresdner. Dann wären beide Mannschaften sowohl Punkt- als auch exakt torgleich. Die Dresdner Fans können allerdings aufatmen: In diesem Fall entscheidet der direkte Vergleich, und den haben die Schwarz-Gelben mit 2:2 auswärts und einem 3:0-Heimsieg deutlich gewonnen.

Gewinnt Wehen allerdings und Dynamo nicht, dann jubelt die Konkurrenz und die Dynamo-Saison geht nur noch im Landespokal weiter.

Wie geht es im Erfolgsfall weiter:

Behält Dynamo tatsächlich den dritten Rang, gibt es zwei Relegationsspiele gegen den 16. der Zweiten Bundesliga. Nach aktuellem Stand wäre dies der VfL Osnabrück, jedoch könnten auch Rot-Weiß Oberhausen und der Karlsruher SC noch auf dem Relegationsplatz landen. Das Relegations-Hinspiel würde am 20. Mai in Dresden stattfinden, zum Rückspiel ginge es am 24. Mai ins gegnerische Stadion, so der Rahmenterminplan des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

In diesen beiden Partien gilt die vom Europapokal bekannte Auswärtstorregel, wonach auswärts erzielte Tore bei Gleichstand im Gesamtergebnis mehr zählen, als zu Hause erzielte Treffer. Falls nach Ende der regulären Spielzeit des Rückspiels noch keine Entscheidung gefallen ist, gibt es zweimal 15 Minuten Verlängerung. Steht danach immer noch kein Sieger fest, gibt es ein Elfmeterschießen- und eventuell steht danach halb Dresden Kopf.

Stephan Lohse

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