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Oberhof kämpft um Tour de Ski - Schweizer Veranstalter als Alternativen im Gespräch

Oberhof kämpft um Tour de Ski - Schweizer Veranstalter als Alternativen im Gespräch

Oberhof hat den Kampf gegen den möglichen Verlust der Tour de Ski aufgenommen. „Derzeit gibt es vom Deutschen Skiverband keine Signale, dass wir als Tour-Ort ausscheiden sollen.

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Oberhof hat den Kampf gegen den möglichen Verlust der Tour de Ski aufgenommen. Hier im Bild: Skilangläufer Axel Teichmann. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Oberhof. Wir haben aber auch zur Kenntnis genommen, dass FIS-Renndirektor Jürg Capol kürzlich beim Forum Nordicum erklärt hat, für den Winter 2012/13 stünden zwei Veranstalter in der Schweiz bereit und dass damit die Reisewege für den Tour-Tross kürzer werden könnten“, sagte Sabine Reuß, die Präsidentin des Thüringer Skiverbandes, am Dienstagnachmittag in Oberhof.

Sie nannte zwei Punkte, die Oberhofs Position im Kalender der Tour, die im bevorstehenden Winter der absolute Saison-Höhepunkt für die komplette Skilanglauf-Weltelite sein wird, stärken können. Erstens würde ein gut gefülltes Stadion und Verdopplung der Zuschauerzahl auf über zehntausend Besucher am 29. und 30. Dezember für eine bessere Atmosphäre in der Arena sorgen. „Und wer nicht mehr als täglich fünf- bis sechstausend Zuschauer dafür interessieren kann, hat die Tour auch nicht verdient“, legte Reuß die Messlatte hoch. Als zweites Kriterium betonte sie, dass sich der gesamte Tross in Oberhof wohlfühlen und die Begeisterung der Region für die Veranstaltung besser als bisher wahrnehmen können.

Dazu gehören neben den sportlichen Voraussetzungen auch Quartiere für den Tour-Tross mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis möglichst im Ort. „Das stimmt in einigen Fällen wirklich nicht“, bestätigte Oberhofs Tourismus-Chef Enrico Heß. Darüber soll in den kommenden Wochen mit einigen betroffenen Betrieben gesprochen werden.

„Wir müssen besser sein, als andere, die sich derzeit neu um die Durchführung internationaler Top-Veranstaltungen bewerben“, sagte Reuß und Heß betonte den Marketing-Wert aller drei Weltcups für die Ferienregion. Neben der Tour de Ski sind das noch der Biathlon- Weltcup in der ersten Januar-Woche und der Rodel-Weltcup eine Woche später.

Der zweimalige Skilanglauf-Weltmeister Axel Teichmann betonte als Lokalmatador die Bedeutung der Tour. „Sie hält mit den je zwei Rennen in Oberhof und Oberstdorf vier Heim-Weltcups für uns bereit. Das wird auch emotional der absolute Saison-Höhepunkt. Zudem gibt es bei der Tour sehr viele Weltcuppunkte zu gewinnen. „Wer da vorn mitläuft, hat auch gute Chancen im Gesamtweltcup unter den ersten Drei zu landen“, sagte 32-Jährige - und formulierte damit seine Saisonziele.

dpa

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