Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Oberliga-Playoffs: Icefighters verlieren in Duisburg 2:6

Bollwerk im dritten Spiel geknackt Oberliga-Playoffs: Icefighters verlieren in Duisburg 2:6

Die erste Chance, die Playoffs für sich zu entscheiden, haben die Leipziger Icefighters am Dienstag vergeben. Nach zwei Siegen unterlagen die Underdogs im dritten Spiel gegen die Füchse Duisburg.

Niederlage für die Leipziger Icefighters im dritten Spiel gegen die Füchse Duisburg

Quelle: Marco Lang

Duisburg. 81 Schüsse hatte Icefighters-Schlussmann Sebastian Staudt in Spiel eins und zwei der Playoff-Serie gegen die Füchse Duisburg abgewehrt. Beide Male hielt er seinen Kasten komplett sauber. Am Dienstagabend musste der 27-Jährige schon im ersten Drittel drei Mal hinter sich greifen. Am Ende setzte sich der Meister der Oberliga Nord vor 2069 Zuschauern in der heimischen Scania-Arena mit 6:2 (3:0, 1:2, 2:0) gegen die Icefighters durch, die in der „Best-of-Five“-Serie aber noch 2:1 führen.

Im dritten Spiel der Playoffs untrlagen die Leipziger Icefighters gegen die Füchse Duisburg.

Zur Bildergalerie

Am Freitag (20 Uhr) haben die Leipziger Puckjäger in der Fexcom-Eisarena in Taucha die zweite Chance, ins Viertelfinale einzuziehen. Im Falle einer Niederlage käme es am Sonntag (18.30 Uhr) im Ruhrpott zum Entscheidungsspiel. „Das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen“, ärgerte sich Icefighers-Boss André Krüll: „Hier war mehr für uns drin.“

Nach den zwei sensationellen 1:0-Siegen des Underdogs machten die Gastgeber gestern Abend von Beginn an Druck. Christoph Ziolkowski und Raphael Joly sorgten schon nach neun Minuten für die 2:0-Führung. Icefighters-Coach Sven Gerike nahm eine Auszeit. Nach dem 0:3 aus Leipziger Sicht schien die Partie gelaufen.

Den Füchsen tat es sichtbar gut, dass ihre erste Reihe um Lars Grözinger, den zuvor gesperrten Joly und den angeschlagenen Topscorer André Huebscher erstmals wieder längere Zeit gemeinsam auf dem Eis stand. Für Goalie Staudt war schon vorher klar, dass „Duisburg das Spielermaterial und die Qualität hat, um noch mal zurückzukommen“. Kampflos gaben sich die Icefighers jedoch nicht geschlagen. Damian Martin und Oldie Esbjörn Hofverberg verkürzten im Mitteldrittel auf 2:3 – plötzlich lag die Sensation wieder in der Luft. Aber nur kurz. 70 Sekunden vor der zweiten Pause musste Staudt, der später noch einen Penalty entschärfte, einen weiteren Puck aus dem Netz fischen. „Das Tor fiel zu einem richtig blöden Zeitpunkt“, sagte Krüll. „Denn wir hatten davor ein paar gute Konterchancen zum Ausgleich.“

Eine gute Nachricht: Die Online-Petition „Eishalle für Leipzig“ haben bis gestern Abend mehr als 11 100 Unterstützer unterzeichnet. Heute endet diese Abstimmung, ein Endspurt wird erwartet. Aber die Playoffs gehen für die Icefighers erst richtig los. Krüll ist überzeugt: „Freitag wird die Hütte brennen.“

Thomas Fritz

Tore: 1:0 Ziolkowski (6.), 2:0 Joly (9.), 3:0 Mieszkowski (18.), 3:1 Martin (27.), 3:2 Hofverberg (30.), 4:2 Schmidt (39.), 5:2 Grözinger (56.), 6:2 Niddery (58.)

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Wählen Sie den Sportler, die Sportlerin und die Mannschaft des Jahres 2016. Hier online abstimmen! mehr

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr