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Österreicher Walter Kogler wird neuer Cheftrainer beim FC Rot-Weiß Erfurt

Österreicher Walter Kogler wird neuer Cheftrainer beim FC Rot-Weiß Erfurt

Drei Tage nach dem Trainingsauftakt hat der FC Rot-Weiß Erfurt mit dem Österreicher Walter Kogler nun endlich auch einen neuen Cheftrainer präsentiert. Der 45-Jährige unterschrieb am Donnerstag beim Fußball-Drittligisten einen Zweijahresvertrag plus Option auf ein weiteres Jahr. Er tritt damit die Nachfolge des nach Sandhausen gewechselten Alois Schwartz an.

Erfurt. Die Trainersuche bei den Erfurtern hatte sich als schwierig gestaltet und über gut fünf Wochen hingezogen.

„Uns war klar, dass der Trainer die entscheidende Position sein wird, um die Mission 2016 zu erfüllen. Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass Walter Kogler der richtige Mann für uns ist. Ich glaube, dass wir mit ihm Erfolg haben werden“, sagte Präsident Rolf Rombach. Für ihn war wichtig, dass sich das Präsidium und der Aufsichtsrat einstimmig für den in Klagenfurt ansässigen Kogler entschieden haben. Erfurt peilt bis spätestens 2016 den Aufstieg in die 2. Bundesliga an.

Kogler bestritt als Aktiver 495 Spiele in der österreichischen Bundesliga und lief 28 Mal in der Nationalmannschaft auf. Danach sammelte er als Trainer bei Wacker Tirol und Wacker Innsbruck Erfahrungen. Nach seinem Rauswurf im Oktober 2012 in Innsbruck war Kogler zuletzt als Fernsehexperte tätig.

„Für mich waren drei Dinge ausschlaggebend: Erstens habe ich sehr gute Gespräche mit Präsident Rombach und Sportvorstand Alfred Hörtnagl geführt. Zweitens wollte ich, wenn es die Möglichkeit gibt, den Schritt ins Ausland wagen und da ist Deutschland ja eine sehr gute Adresse. Drittens bin ich der Überzeugung, dass in Erfurt in den nächsten Jahren einiges möglich ist“, sagte Kogler. Auf eine konkrete Zielstellung für kommende Saison wollte er sich noch nicht festlegen: „Wir wollen Schritt für Schritt nach vorn kommen“.

Sportvorstand Hörtnagl hatte die Verpflichtung Koglers eingefädelt. Beide spielten einst gemeinsam beim FC Tirol Innsbruck, wurden dort dreimal österreichischer Meister. Für Hörtnagl sind auf dem Weg zur Mission 2016 zwei Dinge entscheidend. „Wir wollen in den nächsten zwei bis drei Jahren den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen und uns dort fest etablieren. Und wir wollen in Erfurt eine der besten Ausbildungsstätten in Deutschland für junge Fußballer werden. Das ist unser Leitbild und unsere Vision. Nach diesen Kriterien und einem von uns gestellten Anforderungsprofil haben wir auch den neuen Trainer ausgesucht“, sagte Hörtnagl.

Neben dem Cheftrainer wurden auch die Neuzugänge Simon Brandstetter (Karlsruher SC), Stefan Kleineheismann (Kickers Offenbach), Luka Marino Odak (SpVgg Unterhaching) sowie Andre Laurito (Jahn Regensburg), der erst am Donnerstagvormittag in Erfurt unterschrieben hatte, vorgestellt.

dpa

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