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Ohne Traber, aber mit Hoffnungen: Familientag auf der Galopprennbahn Scheibenholz

Maskottchenlauf Ohne Traber, aber mit Hoffnungen: Familientag auf der Galopprennbahn Scheibenholz

Am Sonntag drehte sich beim dritten Renntag im Scheibenholz alles um die Familie: Neben 54 Pferden in sieben Rennen duellierten sich auch verschiedene Leipziger Maskottchen.

Am Sonntag findet auf der Galopprennbahn der Familientag statt. (Archivbild)

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Zuerst stand eine Absage: Beim Familienrenntag am Sonntag im Scheibenholz gab es trotz Ankündigung doch keine Trabrennen geben. Zwei waren eingeplant und ausgeschrieben, doch dazu kam es nicht. Rennverein Präsident Jürgen Funke: „Es haben sich einfach zu wenige Starter gemeldet.“ Dass in der grünen Mitte Leipzigs (Eigenwerbung Scheibenholz) nunmehr nicht um die Wette getrabt wurde, trübte die Stimmung unter den 4000 Besuchern nicht.

Andere Faktoren wogen dagegen am Sonntag schwerer, und da regiert bei den Scheibenholz-Machern das Prinzip Hoffnung. Gegen Baden-Baden (dort lief das traditionsreiche Meeting) haben es Parallelveranstalter nicht leicht. „Da ist es schon schwer, gute Pferde und gute Reiter nach Leipzig zu holen“, räumte Funke ein. „Wir hoffen, dass in den Rennpausen in Baden-Baden der Blick der Wetter nach Leipzig geht, vielleicht profitieren wir davon.“ Der Wettumsatz lag bei 72.000 Euro. Auch das parallel stattfindende Wasserfest macht die Sache nicht leichter. „Wir hoffen“, meint Scheibeholz-GmbH-Chef Alexander Leip im Vorfeld, „dass sich beide Veranstaltungen gegenseitig befruchten.“

Befruchten ist das Stichwort, wegen der Hitze - das Thermometer stieg auf bis zu 34 Grad im Schatten - wurde das Geläuf schn im Vorfeld täglich stundenlang bewässert. Die Bahn war deshalb in einem sehr guten Zustand. So standen am Sonntag den sieben Rennen mit 54 Pferden - bei 30.000 Euro Preisgeldern - nichts im Wege. Im mit 7000 Euro dotierten Hauptrennen über 3050 Meter siegte Tommaso Scardino auf „Lincoln County“.

Da hatten es die zehn Leipziger Maskottchen – darunter Schlingel von der LVZ, Messemännchen, Bulli von RB und Scheibenholz-Glücksbringer Toto – im Maskottchenrennen sicher leichter. Obwohl, 100 Meter in den dicken Kostümen waren bei 34 Grad auch ganz schön lang ...

Uwe Köster

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