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Olympia-Qualifikation: Anton und Benzien müssen am Sonntag nochmal ran

Slalom-Kanuten in Markkleeberg Olympia-Qualifikation: Anton und Benzien müssen am Sonntag nochmal ran

rBei den Olympia-Ausscheidungsrennen der deutschen Slalom-Kanuten in Markkleeberg haben sich am Sonnabend bereits zwei Favoriten durchgesetzt: Hannes Aigner und Sideris Tasiadis dürfen in Rio auf weitere Medaillen hoffen. Die Weltmeister Franz Anton und Jan Benzien aus Leipzig müssen ihre Chance am Sonntag nutzen.

Im Canadier-Zweier wurde die Entscheidung vertagt. Franz Anton und Jan Benzien können das Rio-Ticket aber am Sonntag noch lösen.

Quelle: dpa

Markkleeberg. Die Slalom-Kanuten Hannes Aigner und Sideris Tasiadis haben sich für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro qualifiziert. Bereits einen Tag vor dem Abschluss der internen Ausscheidungsrennen des Deutschen Kanu-Verbandes sicherten sich die beiden Augsburger den Gesamtsieg in ihren Disziplinen. Im sächsischen Markkleeberg fuhren der Olympia-Zweite Tasiadis im Canadier-Einer und der Olympia-Dritte Aigner im Kajak-Einer am Samstag den je dritten Tagessieg im dritten Qualifikationsrennen ihrer Kategorien ein.

In den beiden anderen olympischen Disziplinen fällt die Entscheidung dagegen erst am Sonntag: Bei den Canadier-Zweiern der Männer sind die Weltmeister Franz Anton und Jan Benzien in der Pole Position, sie benötigen am Sonntag noch einen zweiten Platz, um das Ticket für Rio zu lösen. Bei den Kajak-Frauen haben gleich mehrere Athletinnen gute Chancen, unter anderem auch weiter die WM-Zweite Ricarda Funk und die WM-Dritte Melanie Pfeifer. Für den Saisonhöhepunkt in Brasilien qualifiziert sich nur ein deutsches Boot pro Kategorie.

Peking-Olympiasieger Alexander Grimm verpasste im Kajak-Einer einen Startplatz für die Sommerspiele im August. Die Plätze sechs, zwei und vier in den ersten drei Ausscheidungsrennen waren zu wenig, um die Hoffnung auf das Ringe-Spektakel in Brasilien am Leben zu halten. Aber selbst in einer besseren Form wäre Aigner für Grimm kaum zu schlagen gewesen. „Das ist Wahnsinn! Es freut mich total, noch mal zu Olympia zu kommen“, kommentierte der Bronzemedaillengewinner von London 2012. Tasiadis zeigte sich zufrieden mit seiner Überlegenheit bei den Canadiern: „Ich bin froh, dass ich das so dominant geschafft habe. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so stark bin dieses Jahr!“

LVZ

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