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Olympiaball in Leipzig in Vorbereitung, Vorstand bleibt

Olympiaball in Leipzig in Vorbereitung, Vorstand bleibt

Nach den personellen Querelen im Förderverein des Olympiastützpunktes und der Olympia-Sport Leipzig GmbH (OSL) mit einhergehenden unterschiedlichen Auffassungen zur Neuausrichtung (die LVZ berichtete) kehrt im Zeichen der Ringe offensichtlich Ruhe ein.

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Olympischen Ringe (Archivbild)

Quelle: dpa

Leipzig. Auf einer außerordentlichen Vorstandssitzung erhielt Fördervereinschef Hendrik Dohrmann das Vertrauen seiner Mannschaft ausgesprochen.

"Wir werden das Konzept, in dessen Mittelpunkt einzig die Interessen unserer Spitzenathleten stehen, wie begonnen weiter umsetzen", betont Rechtsanwalt Dohrmann. Im Vorfeld hatte bereits Olympiastützpunkt-Chef Winfried Nowack erklärt: "Die eingeschlagene Neuausrichtung trägt der OSP weiter mit. Mit Hilfe alter und neuer Partner soll dieser Weg konsequent gegangen werden." Fakt ist auch, dass die Hauptsponsoren Sparkasse und VNG ihren Zusagen nachkommen.

Festgehalten wird auch am glamourösen Aushängeschild Mitteldeutscher Olympiaball. Dieser findet am 27. März 2015 bereits zum 22. Mal statt - wie gehabt in der Glashalle der Messe. Federführende Ball-Beauftragte wird Kerstin Gottschalk. Die ehemalige Turnerin und Hotelbesitzerin arbeitete seit Frühjahr neben Michael Luda als OSL-Geschäftsführerin - ehrenamtlich mit XXL-Zeitaufwand. Auf Vorschlag des siebenköpfigen Fördervereins-Vorstandes erhält sie nunmehr ein hauptamtliches Vertragsangebot. Wie zu hören war, geht es dabei um keine opulente Bezahlung, sondern um eine erfolgsabhängige Vergütung. In der Geschäftsstelle wird Franziska Müller im operativen Geschäft mitarbeiten.

Vorstandsmitglied Michael Luda, der die Filmproduktionsfirma Bastei Media leitet und noch vergangene Woche im Festival-Mekka Cannes unterwegs war, wurde vom Vorstand entlastet. "Auf Dauer ist ein solcher brisanter Ehrenamtsjob nicht nebenbei zu erledigen. Meine Zusage galt ja ohnehin nur bis Jahresende. Und wer meint, als Hauptamtlicher verdient man sich eine goldene Nase, der irrt gewaltig."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.10.2014

Kerstin Förster

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