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Olympiasiegerin Natascha Keller motiviert enttäuschte Hockey-Damen vom ATV

Olympiasiegerin Natascha Keller motiviert enttäuschte Hockey-Damen vom ATV

Der Tanzkreis zum Saisonstart unterm Hallendach war eröffnet. Beschwingt feierten am Samstagabend die Hockey-Damen des Berliner HC ihren 7:2 (4:1)-Erfolg in der Bundesliga gegen die Gastgeberinnen des ATV - verständlicherweise hatten die mit Playoff-Zielen ausgestatteten Leipzigerinnen keine Rhythmus-Ambitionen, sondern saßen ziemlich enttäuscht in der Sporthalle am Rabet.

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ATV-Torhüterin Karoline Amm pariert gegen ihre frühere Teamkollegin Lisa-Marie Keim.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. "Das ist eine junge, dynamische Mannschaft. Da wird noch viel passieren", verteilte Natascha Keller (37) aufmunternde Worte. Die Olympiasiegerin, Fahnenträgerin von London 2012, war als Co-Trainerin für den BHC eingesprungen und freute sich über den Erfolgs-Takt des Staffelfavoriten.

Um musikalisch im Bild zu bleiben: Während der Erwärmung dröhnten metallne Klänge auf dem Spielplatz. Allen Insidern war klar, dass der Beat nur auf Wunsch einer einzelnen Dame zur Einstimmung auf die Partie lief: Keeperin Karoline Amm (26) ist bekennender Rammstein-Fan. Von ihrer Facebook-Seite lächelt die Europameisterin Seite an Seite mit Sänger Till Lindemann ihre Freunde an. "Unser Ziel ist das Meisterschafts-Viertelfinale", hatte die angehende Ärztin vor dem Saisonstart erklärt. Demnach wollte es die Truppe am Sonnabend vor den gut 100 Zuschauern besonders gut machen. Doch schon nach drei Minuten mussten die hippelig agierenden Schützlinge von Trainer Axel Thieme ein Berliner Bonbon schlucken. ATV versuchte, gegen die am Stock super sicheren und cleveren Gäste anzukommen. Prompt konnte Maxi Benedix eine Ecke sehenswert verwandeln. Dann allerdings zog der mehrfache Meister BHC weiter seine Kreise.

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Leipzig. Der Tanzkreis zum Saisonstart unterm Hallendach war eröffnet. Beschwingt feierten am Samstagabend die Hockey-Damen des Berliner HC ihren 7:2 (4:1)-Erfolg in der Bundesliga gegen die Gastgeberinnen des ATV - verständlicherweise hatten die mit Playoff-Zielen ausgestatteten Leipzigerinnen keine Rhythmus-Ambitionen, sondern saßen ziemlich enttäuscht in der Sporthalle am Rabet.

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Anders der ATV. Zum fehlenden Glück kam auch noch Verletzungspech hinzu. Kapitän Nadine Schwarte musste nach einer Oberschenkelzerrung die zweite Halbzeit von der Bank aus verfolgen. Der Treffer von Vanessa Wenzel blieb trotz Auswechslung der bis dato glänzend aufgelegten Keeperin zehn Minuten vor Ende und Überzahlspiel die einzige Ausbeute. "Uns mangelt es an Wettkampf-Praxis. Aber mit dem Auftreten der Mädels bin ich zufrieden. Der BHC war in der gesamten Breite stärker als wir", schätzte Coach Thieme ein.

Nach Siegertanz und Ärgerabbau war vor den lockeren und familiär geprägten Einzelgesprächen. Denn mit BHC-Torschützin Lisa-Marie Keim und Stella Schniewind kehrten gute Bekannte nach Leipzig zurück. Es ist davon auszugehen, dass diese ebenso wie Natascha Keller zur WM Anfang Februar in der Arena wieder zur Stelle sind. "Der Hype zur Premiere 2003 war schon besonders", erinnert sich die Weltmeisterin an das goldene Hockey-Fest.

ATV: Amm; Benedix 1, Bütow, Kappler, Rudolph, Schubert, Schwarte, Wenzel 1, Ziane, Zschieschang, Maichrowitz.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.11.2014

Kerstin Förster

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