Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Olympische Momente für Volleyball-Nachwuchs

Olympische Momente für Volleyball-Nachwuchs

Während in Sotschi gestern das erste Sachsen-Gold durch Eric Frenzel für Hochstimmung sorgte, spielten sich in der Sporthalle des Engelsdorfer Gymnasiums ebenso Jubelszenen im Zeichen der Ringe ab.

Voriger Artikel
Wintermeisterschaft in Halle: Turmspringer starten in die heiße Phase der Saison
Nächster Artikel
Leipziger Kanu-Asse in Kalifornien im Olympia-Bild

Eingespieltes Team: Die Sieger-Mädchen Lisa Kütbach, Wiebke Liebau, Kapitän Nathalie Ullrich, Gwen Görlich (vorn, v.l.) und Aileen Straube sowie Sportlehrer Christoph Baron (l.), Jens Roßberg und Josefine Seifert.

Quelle: Norman Thomas

Die Volleyball-Mädchen des Hertz-Gymnasiums in Paunsdorf gewannen im Schulwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" das Regionalfinale der Wettkampfklasse III (7./8. Klasse). Ebenso wie die siegreichen Engelsdorfer Schmetterlinge in der WK II (9./10. Klasse) und IV (5./6. Klasse) trainieren sie im Talentstützpunkt des Volleyball-Drittligisten Lok - die Aufstiegsfahrt der Damen ist in vollem Gang.

"Das ist wirklich zu 99 Prozent Vereinsarbeit, von der wir als Schule profitieren", anerkennt Karl-Heinz Baumbach, Sportlehrer in Engelsdorf. Mit den genannten drei Schul-Teams geht es nun zu den Landesfinals in Dippoldiswalde beziehungsweise Grimma. Baumbach: "Wir kämpfen um die Medaillen."

Das erfolgreiche Netzwerk beginnt beim Sportartbeauftragten Jens Roßberg, würde ohne die zahlreichen Helfer vor Ort nicht funktionieren und hört bei den ehrgeizigen Mannschaften auf. "Im Volleyball klappt es besonders gut. Alle Turniere waren vollständig besetzt, die Stimmung war überall super", freute sich Roßberg über ein gelungenes Finalprogramm. Gestartet wurde es in Borna, die weiteren Stationen waren Grimma, Markkleeberg und eben Engelsdorf.

Die Liebe zum Wettbewerbs-Detail spielt eine große Rolle. So erhalten die Volleyball-Jüngsten neben Pokal, Medaille und Urkunde auch ein Maskottchen. Darüber hinaus gibt es für die besten Akteure Spezial-Shirts. Das Netzwerk funktioniert, weil Sportlehrer Roßberg zum Sponsor Wosz-Fanshop in Leipzig einen guten Draht hat, speziell zu Fußball-Profi Thorsten Görke, der für den 1. FC Lok spielte.

Sie waren auch Sieger, aber für die WK I ist Schluss auf regionaler Ebene. Doch das BZS Grimma, mit den SSV-Zweitligaspielerinnen Julia und Maria Eckelmann, und die Jungs des BSZ "Karl Heine" Leipzig haben eine zweite Chance. Diese Teams können sich beim Azubi-Cup am 5. März in der Grube-Halle der Sportfakultät für das Finale im sächsischen Cup-Wettbewerb der Berufsbildenden Schulen qualifizieren.

Das Netzwerk funktioniert. Bei jedem Heimspiel der Engelsdorfer Frauen mischen die Mädels aus den Nachwuchs-Teams beim Einlauf-Ritual mit, klatschen ihre Vorbilder nach der Partie ab und feuern pausenlos an. So wird es auch bei den folgenden drei Heimspielen sein. Im Aufgebot des Spitzenreiters steht übrigens mit Josefine Seifert eine Schul-Insiderin. Die 24-Jährige arbeitet als Referendarin (Sport/Physik) im Hetz-Gymnasium und war gestern beim "Olympia"-Sieg der Mädchen natürlich dabei.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.02.2014
Kerstin Förster

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Aktionslogo Sportlerwahl Landkreis Leipzig 2016

Kreissportbund Landkreis Leipzig, Sparkasse und Leipziger Volkszeitung suchten die besten Sportler 2016. mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.