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Patzer von Männel: Aue verliert in Nachspielzeit gegen den MSV Duisburg

Patzer von Männel: Aue verliert in Nachspielzeit gegen den MSV Duisburg

Martin Männel wollte am liebsten im Erdboden versinken. Der Torhüter des FC Erzgebirge Aue trat in der ersten Nachspielminute über den Ball, der heranstürmende Maurice Exslager nutze den Patzer und besiegelte am Freitag die bittere 1:2 (1:1)-Niederlage der Auer in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den MSV Duisburg.

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Erzgebirge Aue hat in der Nachspielzeit unglücklich gegen den MSV Duisburg verloren.

Quelle: dpa

Aue. 7300 Zuschauer im Erzgebirgsstadion hatten sich nach Treffern von Daniel Brosinski (14.) für die Gäste und Nicolas Höfler (21.) für Aue bereits mit dem Unentschieden angefreundet.

Statt den 2:1-Sieg aus dem Sachsen-Derby bei Dynamo Dresden fünf Tage zuvor zu veredeln, kassierte Aue damit die vierte Heimniederlage der Saison. Zudem verfehlte das Team von Trainer Rico Schmitt einen Spieltag vor Hinrundenabschluss die angepeilte 20-Punkte-Marke. Duisburg hingegen feierte den ersten Auswärtssieg der Spielzeit.

„Wir sind tief enttäuscht. Der Stürmer darf in der Schlussphase nicht allein vor dem Sechzehner auftauchen. Wir haben aber generell in der zweiten Halbzeit zu wenig über die Flügel gespielt und uns in der Mitte festgelaufen“, kritisierte Trainer Rico Schmitt nach der Partie.

Mit 17 Punkten aus 16 Spielen treten die Auer auf Tabellenplatz zwölf auf der Stelle. Dabei dominierte der Gastgeber über weite Strecken das Spiel, vermochte es aber nicht, das Chancenplus in Tore umzuwandeln. „Wir müssen das Ding vorn einfach reinmachen. Wir haben uns Chancen erarbeitet, aber die Ausbeute war zu wenig“, schimpfte Jan Hochscheidt enttäuscht. Nach dem 0:1-Rückstand durch Daniel Brosinski in der 14. Minute schlug Aue durch Nicolas Höfler in der 21. Minute zurück.

Dass ausgerechnet Höfler zu seinem ersten Saisontor kam, war eine Überraschung. Denn der 21-Jährige rückte nur durch die Gelb-Sperre von Marc Hensel in die Startelf. Neben Hensel fehlten zudem Pierre Le Beau und Adli Lachheb, die ebenfalls Sperren absitzen mussten.

Aue begann wie schon in Dresden engagiert und zeigte in den ersten 15 Minuten den deutlich größeren Drang zum Tor. So konnte Duisburgs Schlussmann Felix Wiedwald in der 12. Minute nach einer Ecke von Guido Kocer den Ball gerade noch rechtzeitig auf der Linie klären. Das 1:0 für die Gäste fiel dann aus heiterem Himmel, doch der MSV hatte mit einem einzigen Konter die gesamte Auer Defensive überlaufen.

In der zweiten Hälfte verlor die Partie an Tempo. Von beiden Teams waren kaum noch gefährliche Torraumszenen zu beobachten. Lediglich Jürgen Gjasula hätte in der 69. Minute den Siegtreffer für die Duisburger markieren können, doch sein Schuss aus rund 15 Metern ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Aue fehlte es im Spiel nach vorn nicht nur an der nötigen Kreativität, sondern auch der Präzision im Passspiel und der nötigen Zweikampfhärte. Das resultierte in der Nachspielzeit die Torchance für die Duisburger, die Exslager dank Männels Patzer eiskalt nutzte.

Tina Hofmann, dpa

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