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Perfekter Start: Kirchhöfer siegt bei GP3-Auftakt in Barcelona

Perfekter Start: Kirchhöfer siegt bei GP3-Auftakt in Barcelona

Riesenjubel bei Marvin Kirchhöfer und seinem ART-Team: Im Rennen zwei des Auftaktwochenendes der GP3-Serie auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona gelang dem jungen Leipziger gestern der erste Saisonsieg.

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Wahrhaft überschäumende Freude: Marvin Kirchhöfer genießt seinen ersten Saisonsieg sichtlich.

Quelle: promk

Barcelona/Leipzig. Doch bei aller Freude ("Besser hätte es nicht laufen können") relativierte Kirchhöfer sogleich: "Es gibt doch noch einiges zu tun."

Marvin Kirchhöfer meinte damit das erste Rennen am Samstag, das sein französischer Teamkollege Esteban Ocon gewann, er selbst aber "nur" Fünfter wurde. "Wir hatten technische Probleme, vor allem, was den Top-Speed betrifft. Bei Tempo 280 haben halt zwei Stundenkilometer gefehlt und wir wussten nicht warum." Bis in die gestrigen frühen Morgenstunden habe das Team am Auto gearbeitet, das Fahrzeug systematisch gecheckt. Kirchhöfer selbst war bis nach Mitternacht mit dabei.

Offensichtlich hat sich die Nachtschicht gelohnt. Gestern gab es keine Probleme mehr. Gleich nach dem Start übernahm Kirchhöfer die Führung und gab sie nicht mehr ab. Weder eine achtminütige Safety-Car-Phase noch der Verfolger und spätere Zweite Jimmy Ericsson machten den 21-Jährigen nervös. Großer Jubel also im Leipziger Lager und viele warme Dankesworte ans Nachtschicht-Team. Der (fast) perfekte Saisonstart wurde am Abend gefeiert, "mit einem schönen Essen".

Der erste Saisonsieg gebe ihm "ein gutes Gefühl", sagt Kirchhöfer, "er ist auch gut fürs Selbstbewusstsein". Was mit seinem Boliden am Sonnabend los war, wo der Fehler genau lag, weiß der Pilot noch nicht. "Dazu müssen erst die Daten ausgewertet werden, das kann bis Dienstag oder Mittwoch dauern."

Im Gesamtranking liegen nach dem ersten von acht Rennwochenenden die beiden ART-Fahrer Esteban Ocon (29 Punkte) und Marvin Kirchhöfer (27 Punkte) vorn. Erinnert stark an das Duell der Mercedes-Fahrer Hamilton-Rosberg in der Formel 1. Wie steht es aktuell um das Verhältnis Kirchhöfer-Ocon? "Ich kann dazu noch gar nicht viel sagen, wir kennen uns noch nicht lange. Ich weiß nur, dass es ein langer Weg bis zum Finale in Abu Dhabi ist", meint Kirchhöfer. "Ich versuche immer, mein Bestes zu geben und will mich immer weiter verbessern. Er macht seinen Job, ich meinen." Die nächsten Rennen steigen am 20. und 21. Juni auf dem Red-Bull-Ring im österreichischen Spielberg.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.05.2015

Uwe Köster

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