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Play-Off-Runde: Hannover Scorpions bezwingen Leipziger Icefighters in Overtime

Play-Off-Runde: Hannover Scorpions bezwingen Leipziger Icefighters in Overtime

Es hätte der vorfristige Einzug ins Halbfinale sein können, doch im dritten Spiel der Oberliga-Playoffs mussten sich die Icefighters Leipzig den Hannover Scorpions geschlagen geben.

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Nicht glücklich: Icefighters-Stürmer Florian Eichelkraut. (Archiv).

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Das Viertelfinalspiel in Niedersachsen endete mit einem Tor in der zweiten Minute der Overtime 5:4 (2:1; 1:2; 1:1, 1:0). Ganze 600 Eishockeyfans sahen die Partie am Dienstagabend.

Die Icefighters setzten die Hannoveraner von Beginn an unter Druck. So testete Tomas Vrba bereits in der ersten Minute den Goalie der Gastgeber. Doch Jimmy Hertel hielt. Weil Ziga Svete in der 3. Minute einen Scorpion durch Haken behindert hatte, ging es für zwei Minuten vom Eis. Kurz darauf spielte auch das Heimteam in Unterzahl. Mit einem schnellen Konter in der 8. Minute gelang es Darcy Vaillancourt, Icefighters-Schlussmann Sebastian Staudt zu überwinden. Drei Minuten später verwandelte Jedrzej Kasperczyk einen Pass von Lars Müller zum Ausgleich. Hannover spielte offensiv und wild, setzte die Gäste unter Druck, hatte mehr Spielanteile. Das zahlte sich in der 16. Minute aus: Daniel Reiss traf zum 2:1. Wegen Beinstellens ging es für Fabian Hadamik in der letzten Minute des ersten Durchgangs noch auf die Bank. Fominich regte sich beim Referee auf und bekam zehn Minuten aufgebrummt.

Leipzig begann nach der Pause also in Unterzahl. Und Hannover ließ die Chance nicht ungenutzt, behinderte sich jedoch zunächst selbst. Sebastian Lehmann fuhr sein Bein aus: Zwei Minuten. Doch anschließend vollstreckte Andreas Morczinietz eiskalt zur 3:1-Führung. Zwei Minuten später waren beide Mannschaften wieder komplett. Mannix Jungs rannten weiter gegen das Tor der Hannoveraner um Coach Leonard Soccio an. Doch deren letzter Mann Hertel hielt sein Gehäuse mit Bravour sauber. Zumindest bis zur 28. Minute. Daniel Rau nutze eine Überzahlsituation, und Tomas Vrba stocherte die Scheibe in die Maschen: 3:2.

Die Leipziger pressten weiter, wollten den Ausgleich erzwingen. Die Scorpions aber verteidigten clever und standen tief und hatten mehr Puckbesitz. Nach einer Parade von IFL-Torhüter Staudt nutzte sein Team die Gelegenheit zum Kontern: Lars Müller versenkte den Puck in der 34. Minute im Netz. Der Schütze zum Ausgleich musste kurz darauf auf die Bank und durfte zwei Minuten über seinen Fehler nachdenken. Hannover machte nun gehörig Druck, umzingelte die Gäste regelrecht. Doch Staudt und die Kufen von Esbjörn Hofverbergs (als der Goalie schon geschlagen war) hielten dem Ansturm des Soccio-Teams stand. Mit dem 3:3 durch Vrba ging es ins letzte Drittel.

Spannung bis zum Schluss - Und darüber hinaus...

Was nun folgte war ein Eishockey-Krimi. Beide Mannschaften rannten gegen Defensive und Tor des Gegners an. Felix Linden tankte sich durch das Bollwerk der Scorpions, steckte auf Marvin Miethge durch. Doch Hertel zeigte großartige Reflexe und wehrte den Schuss ab. Es ging hin und her. Auf der Gegenseite rettete Sebastian Staudt gegen Hannovers Vaillancourt. Mannix Jungs pressten massiv, verloren darüber aber bisweilen die Ordnung im Spielaufbau. In der 55. Minute klingelte es noch mal im Kasten der Gastgeber. Doch Hannover sorgte drei Minuten vor Schluss für den Ausgleich: Phil Hungerecker zum 4:4. Die Scorpions wollten es noch mal wissen, setzten aggressiv nach. Auch Vrba probierte es nochmals, konnte Goalie Hertel aber nicht aus der Reserve locken. Es ging in die Verlängerung.

Den Anbully entschied Leipzig schonmal für sich. Doch Florian Ullmann blieb im Gewühl stecken. Auch Fominych und Hofverberg versuchten es. In der zweiten Minute der Overtime konnte Sebastian Staudt einen abgefälschten Schuss nicht mehr halten. 5:4 für die Hannover Scorpions. Die nächste Chance für die Icefighters bietet sich am Donnerstag 2. April in der Tauchaer Fexcom-Arena. Los geht es um 20 Uhr.

Johannes Angermann

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