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Pokalschlappe ist für RB abgehakt - Erstarkte Lübecker wollen in Leipzig einen Punkt holen

Pokalschlappe ist für RB abgehakt - Erstarkte Lübecker wollen in Leipzig einen Punkt holen

RB Leipzig schaut nach vorn. Die Bruchlandung im Zwickauer Sojus-Stadion mit dem Pokalaus gegen den FSV am vergangenen Mittwoch ist abgehakt. „Das Thema ist gegessen“, sagt Niklas Hoheneder.

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Fordert drei Punkte gegen Lübeck: RB-Leipzig-Trainer Peter Pacult.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Wichtig sei jetzt die Meisterschaft, so der Leipziger Abwehrstratege. Sieht auch RB-Trainer Peter Pacult so: „Wenn wir uns zu lange in der Vergangenheit aufhalten, wird das keinen weiter bringen. Wir müssen alles Geschehene abhaken und uns auf die neuen Aufgaben konzentrieren – und das tun wir!“

Beim Training hat die Mannschaft wieder ordentlich Gas gegeben. „Die Stimmung ist bei uns unverändert gut“, bericht Defensiv-Allrounder Hoheneder.

Der Neuzugang vom Karlsruher SC brennt auf einen Einsatz in der Startelf. Er kann sowohl in der Viererkette spielen, aber auch im defensiven Mittelfeld. Ob Pacult auf ihn schon beim Anpfiff setzt, ist noch unklar. Am Sonnabend muss sich Hoheneder bei der nächsten Übungseinheit am Cottaweg erneut beweisen.

Der Gegner am Sonntag heißt VfB Lübeck und ist vom Papier her ein dankbarer Kontrahent. In der Regionalliga haben die Männer von der Trave in dieser Saison kaum positive Signale gesetzt. Im Hinspiel gegen RB gingen die Grün-Weißen sang- und klanglos mit 0:5 im Stadion an der Lohmühle unter. Für Aufsehen sorgte einzig ein 0:0 beim Halleschen FC.

Im vergangenen November warf dann Trainer Peter Schubert hin. Er sah eigenen Worten zufolge keine Möglichkeit mehr, der Mannschaft im sportlichen Bereich zu helfen. Im Dezember übernahm Ramazan Yildirim das Team und hauchte den Norddeutschen neues Leben ein. Der gebürtige Niedersachse aus Peine mit türkischen Wurzeln spielte einst selbst beim VfB, später auch bei verschiedenen Mannschaften in der zweiten und dritten Liga.

„Mit dem Trainer ist bei uns wieder Professionalität eingezogen“, versichert Abwehrspieler Nils Lange im Gespräch mit dem Magazin Kicker. Die beiden ersten Punktspiele in diesem Jahr absolvierte der VfB ohne Niederlage. Beim FC St. Pauli II gewann Lübeck 3:1, zu Hause gegen Meuselwitz reichte es zu einem 0:0.

Der Respekt vor den Bullen ist in Lübeck zwar groß, trotzdem rechnen sich die Gäste am Sonntag etwas aus. Auf ihrer Homepage geben die Lübecker einen Punkt in Leipzig als Ziel aus und erklären RB „zu Hause verwundbar“. Trainer Yildrim nennt das Spiel im WM-Stadion ein Riesenerlebnis und hält seine Männer nicht für chancenlos. „Gegen eine perfekte Mannschaft müssen wir aber eine perfekte Leistung abliefern“, sagt der Coach.

Aufgabe 1 für den VfB: eine Packung wie im Herbst gegen RB verhindern. Damals traf Stefan Kutschke allein dreimal. Der Stürmer muss am Sonntag allerdings zuschauen. Nach seiner roten Karte in Havelse ist er für drei Spiele gesperrt.

Aufgabe 2: selbst  Tore schießen. Dafür hat sich Stürmer Deniz Kadah zurückgemeldet. Bei St. Pauli schoss er nach einer mehrmonatigen Verletzungspause seinen zehnten Saisontreffer und zog damit in der Torschützenliste an Kutschke vorbei. Nach einem heftigen Flirt mit dem Halleschen FC im Winter bleibt Kadah den Lübeckern erhalten. Die Schleswig-Holsteiner verlängerten den Vertrag gerade um ein weiteres Jahr.

In der RB-Abwehr wird es für Kadah keine Sonderbewachung geben. „Er war bei uns im Training kein Thema, ich kenne den gar nicht“, gab Niklas Hoheneder zu. Kadahs Quote beeindruckt ihn auch nicht sonderlich. „Wir haben eine starke Abwehr, nehmen ihn aber auf jeden Fall ernst“, so Hoheneder.

Einen anderen Lübecker kennen die österreichischen Spieler in Diensten der Leipziger dagegen besser: Mamadou Diabang. Der Senegalese wechselte im Winter an die Ostsee. Von 2008 bis 2010 spielte er bei der Austria in Wien. Nach Zwischenstationen in Osnabrück und der Bezirksliga ist der einstige Nationalspieler mit 33 Jahren nun in Liga vier gelandet. Über die Rolle des Jokers ist er bisher nicht herausgekommen.

Für Statistikfans kommt es am Sonntag zu einem spannenden Detailvergleich: Leipzig erzielte 23 seiner 49 Saisontore mit rechts – Ligabestwert. Lübeck gelangen zwölf Treffer mit links – ebenfalls Ligabestwert. Anstoß ist um 13.30 Uhr.

Matthias Roth

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