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Polizei droht Beschwerde nach Sachsen-Derby

Polizei droht Beschwerde nach Sachsen-Derby

Das Fanprojekt Dresden wirft der Polizei einen unverhältnismäßigen Einsatz beim Drittliga-Derby zwischen dem FC Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden am Mittwochabend vor.

Dresden/Aue. Die Beamten hätten zum Teil ohne Vorwarnung und wahllos auch gegen friedliche Dynamo-Anhänger Pfefferspray eingesetzt, teilte das Fanprojekt am Donnerstag in Dresden mit. Verletzt worden sei neben mindestens 30 Dynamo-Fans auch eine Fanprojekt-Mitarbeiterin.

Unangemessen seien auch Faustschläge gegen Fans gewesen, die sich zudem durch einen besonders engen Polizeikessel bedroht fühlten, hieß es weiter. Erwägt werde nun eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Polizei.

Das Fanprojekt kritisierte auch den Gastgeberverein Aue. Dieser habe sich nicht an Absprachen für das Risikospiel gehalten. So hätten Fans von Dynamo und Aue zum Teil den selben Zugang zum Stadion genutzt, wodurch es zu Auseinandersetzungen gekommen sei. Im Gästeblock sei zudem anders als verabredet Alkohol ausgeschenkt worden. Ausdrücklich ausgenommen von der Kritik wurde die Bundespolizei, die im Zug besonnen und deeskalierend agiert habe.

Das Derby, das Aue diesmal vor 13 200 Zuschauern, davon 3000 Dresdnern, 2:0 gewann, gilt als Risikospiel. Die Polizei war mit 600 Beamten im Einsatz und hatte am Donnerstag eine positive Bilanz gezogen: Es habe viel weniger Vorkommnisse gegeben als befürchtet, sagte ein Sprecher.

dpa

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