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Profi-Rennen der Neuseenclassics gerettet - Sparkasse Leipzig gleicht Minusbetrag aus

Profi-Rennen der Neuseenclassics gerettet - Sparkasse Leipzig gleicht Minusbetrag aus

Noch vor vier Wochen wackelte das Profi-Radrennen im Rahmen der Neuseenclassics in der Region Zwenkau. Am Montag wurde die Wende verkündet: Die Jagd der Spitzenrenner der hochkarätigen Kategorie 1.1 ist gerettet, weil die Sparkasse Leipzig rund 50 000 Euro zuschießt, die am notwendigen Etat von 250 000 Euro gefehlt hatten.

Martin Bücher, Vorstandsmitglied der Sparkasse Leipzig, verkündete Montag Mittag die frohe Botschaft. Mit nun insgesamt 110.000 Euro unterstützt das Geldinstitut gemeinsam mit Verbundpartnern das Radsportereignis am Pfingstsonntag, den 23. Mai. Verbunden mit der zusätz- lichen Finanzspritze ist der neue Name der bedeutendsten Radsport-Veranstaltung in den Neuen Bundesländern: "Sparkassen Neuseenclassics - Rund um die Braunkohle" nennt sich das Event ab sofort.

Bücher erklärte, dass diese Qualität der Unterstützung als Hauptsponsor mindestens drei Jahre dauere. "Allerdings kann ich heute noch nicht sagen, ob wir stets die gleiche Summe beisteuern. Wir sind eingesprungen, als sich andere zurückgezogen haben. Für uns ist das Imagepflege und Standortförderung in der Region", sagte der Hobby-Radsportler. Zudem sei die positive Resonanz der Veranstaltung im Leipziger Südraum auch im Breitensport ein wichtiger Grund für die Unterstützung. Er könne sich vorstellen, dass neben der Sparkasse auch andere Unternehmen die Chance nutzen, sich bei diesem Event zu präsentieren.

Trotz der lebensnotwendigen Geldspritze müssen die Organisatoren sparen. "Die Profis absolvieren ihren Wettkampf erstmals auf der gleichen 130-km-Runde wie die Jedermänner, auch wenn damit unser Zeitplan noch straffer gestaltet werden muss. Allein die Absperrkosten werden geringer", weiß Harald Redepenning. Der Renndirektor gewinnt dieser Umstellung eine weitere positive Seite ab: "Für die Hobby-Renner wird der Anreiz zu starten doch noch größer, wenn sie auf den gleichen Straßen wie die Profis fahren."

Redepenning hofft nun wieder, neben den beiden Spitzen-Mannschaften Milram und Columbia eine weitere Formation der ProTour verpflichten zu können. Seine Hoffnung begründet sich auch darin, dass die Teams angesichts vieler inzwischen gestorbener Veranstaltungen froh sind, zu stark besetzten Rennen eingeladen zu werden.

Fahrer-Verpflichter Andreas Petermann (Leipzig) kann nun, wo es Planungssicherheit gibt, die Gespräche mit den Teams fortsetzen und ein lukratives Feld für den Pfingstsonntag zusammenstellen. Denn bei aller Wertschätzung für den Breitensport, das Profi-Rennen steht nun mal im Mittelpunkt des medialen Interesses.

Das sieht auch Milram-Profi Robert Förster so, der die Neuseenclassics zwar als sein Heimrennen bezeichnet, doch aufgrund seiner Giro-Starts bisher nur einmal in Zwenkau fuhr. "Für uns als deutsches Team ist es klar, dass wir uns im eigenem Land präsentieren. Das macht uns doch interessant für die einheimischen Sponsoren", sagte der Sprintspezialist, der wohl auch 2010 passen muss, weil er bei der Italien-Rundfahrt um Siege kämpfen will.

Norbert Töpfer

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