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Prokop kehrt an alte Wirkungsstätte zurück: SC DHfK Leipzig in Hildesheim gefordert

Prokop kehrt an alte Wirkungsstätte zurück: SC DHfK Leipzig in Hildesheim gefordert

Nach drei Siegen in Folge haben die Zweitliga-Handballer des SC DHfK Leipzig am Mittwoch eine schwere Auswärts-Aufgabe vor der Brust. Der Gegner Eintracht Hildesheim ging in dieser Saison in allen acht Heimspielen siegreich vom Parkett.

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Trainer Christian Prokop (Mitte) konnte mit seinem Team zuletzt dreimal hintereinander jubeln.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Doch die Grün-Weißen haben noch eine Rechnung offen, wenn Trainer Christian Prokop an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt.

In Hildesheim hat Leipzigs Coach Prokop fünf Jahre gelebt und studiert. Es ist die Stadt, in der seine Trainerlaufbahn begann. „Auch wenn ich damals nur sechs Wochen Co-Trainer bei der Eintracht war, ist es meine allererste Station nach der aktiven Laufbahn gewesen. Hier habe ich eine Chance bekommen“, erzählt der jetzige DHfK Chef-Coach. Die Halle und den Verein in Niedersachsen kennt er daher gut. Vergessen hat der 35-Jährige auch das Pokal-Aus im Oktober nicht. Damals unterlagen die Leipziger 27:30. Rachegelüste gäbe es laut Prokop nicht, weil die Niederlage verdient gewesen sei.

Inzwischen haben sich die Leipziger Handballer mit drei Siegen in Folge in der zweiten Liga eine Serie erarbeitet. „Unsere Motivation aus diesen Erfolgen ist riesig. Daran sieht man, wie schnell man in dieser engen Liga nach oben gespült werden kann“, sagt der Leipziger Coach mit Blick auf Tabellenplatz vier. Verletzungen haben die Grün-Weißen keine zu beklagen. Spielmacher Pavel Prokopec ist nach seiner Pause gegen Altenholz wieder im Aufgebot. „Er hat eine Entzündung am Knie. Die ist zwar schmerzhaft, aber es gab eine Entwarnung, dass nichts kaputt ist“, erklärt Prokop.  

Trotz Bestbesetzung wird der Tabellenzehnte ein richtig harter Brocken. Hildesheim hat in heimischer Halle eine blütenweiße Weste, will sich zudem nach zwei desolaten Auswärtsvorstellungen rehabilitieren. Erst gab es eine Niederlage mit fünf Toren Unterschied beim Aufsteiger Rimpar, am vergangenen Sonnabend unterlagen die Domstädter gar mit 15 Toren Differenz im Niedersachsenderby bei der HSG Nordhorn-Lingen. „Das war schon peinlich“, bemängelte Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck den Auftritt seiner Mannschaft und fügte hinzu: „Wir wollen unseren Fans beweisen, dass das schlechte Ergebnis in Nordhorn ein einmaliger Ausrutscher war.“

Die Partie in Hildesheim beginnt am Mittwoch 19.30 Uhr und wird im Audio-Livestream bei LVZ-Online übertragen.

Anne Grimm

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