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Punktlos nach großem Kampf: Aue unterliegt Fürth

Punktlos nach großem Kampf: Aue unterliegt Fürth

Starke Leistung, aber keine Punkte: Der FC  Erzgebirge Aue hat am Sonntag beim Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga eine 0:2 (0:1)-Niederlage kassiert. Vor 10 560 Zuschauern erzielten der montenegrinische Nationalspieler Milorad Pekovic (41.) und Sercan Sararer (58.) die Treffer für die Franken.

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Der Fürther Spieler feiern die 1:0-Führung gegen Aue.

Quelle: Daniel Karmann.

Fürth. Während die Gastgeber den fünften Heimsieg hintereinander bejubelten, haderte Aue besonders mit Schiedsrichter Tobias Steuer, der die Partie aus ihrer Sicht sehr einseitig leitete.

Aues Coach Rico Schmitt hatte die Mannschaft, die vor der Länderspielpause zwei Siege gegen St. Pauli und Rostock gefeiert hatte, nur auf einer Position verändert. Der nach der fünften Gelben Karte gesperrte Kevin Schlitte wurde durch Fabian Müller auf der rechten Verteidigerposition ersetzt. Das hatte keinerlei negative Auswirkungen auf die Stabilität der Deckung. Aue agierte sehr tiefstehend, aber immer konzentriert und sicher. Thomas Paulus und Adli Lachheb in der zentralen Abwehr ließen die hochgehandelten Fürther Angreifer nicht zur Entfaltung kommen.

Allerdings ging auch beim FC Erzgebirge wenig nach vorn. Zwar bemühte sich Jan Hochscheidt über rechts, doch seine Flanken waren zu ungenau. Trotzdem hatten die Gäste eine gute Chance, als Tobias Kempe in der 30. Minute von der Strafraumgrenze abzog und Max Grün im Fürther Tor nur mit Mühe klären konnte. Sieben Minuten später dann ein Kulminationspunkt: Mergin Mavrayn foulte Hochscheidt brutal, bekam dafür aber nur Gelb. Der Auer musste mit einer noch nicht genau diagnostizierten Oberschenkelverletzung vom Feld getragen werden. Während auf der Auer Bank vier Minuten lang diskutiert wurde, wer eingewechselt werden soll, nutzte Pekovic die einzige Unsicherheit in der Hintermannschaft der Sachsen und markierte mit dem ersten Schuss auf das Tor die Führung.

„Ich ärgere mich maßlos über diese Szene. Es gibt vier Leute, die das Spiel leiten, da muss das doch einer sehen. Wir sind hier nicht beim Fordern, aber das roch verdammt nach Rot“, schimpfte Schmitt über die wohl spielentscheidende Szene, was auch Thomas Paulus so sah: „Das war wohl entscheidend. Es ist bitter für uns, dass wir unmittelbar danach das Gegentor bekamen.“ Das lange Warten his zur Auswechslung begründete der Coach mit der Ungewissheit, ob Hochscheidt vielleicht zurückkommen würde.

Nach dem Wechsel nahm die Partie an Fahrt auf. Zunächst verpasste Fürths Stürmer Oliver Occean bei einem Kopfball die Vorentscheidung (49.), dann scheiterte auf der Gegenseite Oliver Schröder nach einem Freistoß von Guido Kocer am glänzend reagierendem Grün. Während die Auer versuchten, den Gegner unter Druck zu setzen, konterte dieser die Gäste aus. Über die Stationen Grün, Sararer, Occean und erneut Sararer fiel das 2:0.

Nach diesem Tor gab Aue auf. Nach vorn ging trotz der Einwechslung von Christian Cappek und Enrico Kern nicht mehr viel. Trainer Schmitt wurde wegen einer unpassenden Bemerkung über weitere fragwürdige Entscheidungen von Schiedsrichter Steuer auf die Tribüne geschickt.

dpa

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