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"Quäl mich nicht fürs Laufen" - Bronzemedaillen-Gewinnerin Fischer über den Halbmarathon

"Quäl mich nicht fürs Laufen" - Bronzemedaillen-Gewinnerin Fischer über den Halbmarathon

Über 20 Kilometer will Heike Fischer, Bronzemedaillen-Gewinnerin von Peking im Wasserspringen, laufend bewältigen. Sie tritt am Sonntag beim 35. Leipzig Marathon über die Halbmarathon-Distanz an.

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Heike Fischer und Ditte Kotzian (r.) freuen sich über ihre Bronzemedaille bei den Olympischen Spiel in Peking 2008.

Quelle: dpa

Leipzig. Mit LVZ-Online sprach sich über den Spaß am Laufen, Stress und ihre Hoffnung auf das „Getragenwerden".

Frage: Wie haben Sie für den Halbmarathon trainiert?

Fischer: Ein spezielles Programm hatte ich nicht. Ich bin seit Mitte Januar jede Woche zwei, drei Mal laufen gegangen. Das klingt nach nicht so viel, aber ich bin jedes Mal eine oder anderthalb Stunden unterwegs. Am liebsten laufe ich um den Auensee. Aber nicht immer die gleiche Strecke. Das könnte ich nicht, so etwas wird für mich schnell langweilig.

Stefan Kretzschmar startet beim Promi-Lauf über vier Kilometer, weil er nach eigener Aussage ein Laufmuffel ist. Wie viel Spaß haben Sie beim Laufen?

Fischer: Wenn mir früher jemand gesagt hat „Geh' laufen, irgendwann gefällst Dir!", hab ich nur gedacht: „Ja, ja, ganz bestimmt!" Aber es ist mittlerweile wirklich so. Mir macht es Spaß, ich kann dadurch richtig abstressen. Nur wenn es bitterkalt ist, geh ich nicht mehr auf die Strecke. Ich quäl' mich nicht fürs Laufen!

Wann glauben Sie, wird es am Sonntag schwer für Sie? Ab Kilometer 10?

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Heike Fischer ist stolze Mutter eines Sohnes, der im November zwei Jahre alt wird.

Quelle: André Kempner

Fischer: Ich hab mir die Strecke angeschaut. Ich denke, dass ich das Gröbste hinter mir habe, wenn ich durch Probstheida durch bin. Robert Nuck (Kanu-Weltmeister, d. Red.) ist vor kurzem die Strecke abfahren und hat zu mir gesagt: „Da geht es nur bergauf. Das wird richtig schwer." Da dachte ich nur: „Vielen Dank, dass Du mir das vor dem Rennen sagst."

Ich hoffe aber, dass mich der Jubel der Zuschauer an der Laufstrecke und die Atmosphäre insgesamt beflügeln wird. Dass ich dadurch ins Ziel getragen werde.

Wer wird Sie denn am Rand anfeuern?

Mein Freund muss leider arbeiten und mein Kind wird bei der Oma sein, weil es dann Mittagsschlafenszeit sein wird, aber ich hoffe auf meine Freunde. Zehn von ihnen erwarte ich schon an der Strecke. Aber in erster Linie laufe ich ja für mich selbst.

Und im nächsten Jahr geht es dann auf die Marathon-Strecke über 42 Kilometer?

Man soll im Leben ja nie nie sagen, aber nee. Ich möchte die 20 Kilometer am Sonntag mit zwei Stunden, zwei Stunden fünfzehn absolvieren, und dann ist es gut.   

Interview: Michael Dick

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