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RB-Leipzig Stürmer Daniel Frahn: "Wir gewinnen in Erfurt"

RB-Leipzig Stürmer Daniel Frahn: "Wir gewinnen in Erfurt"

Erfurt gegen RB - heiße Nummer. Schon das Vorspiel hat es in sich, führte jetzt zu einem intimen Treffen zwischen der thüringischen Polizei und der Thüringer Allgemeinen.

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RB-Kapitän Daniel Frahn

Quelle: GEPA

Leipzig. Die TA hatte zuvor einen Polizeisprecher zitiert ("Die Fans aus Leipzig sind als konfliktbereit bekannt"), der diesen Satz aber so nie gesagt haben will. Wahr ist: Am Sonnabend brennt ab 14 Uhr im Steigerwaldstadion die Luft.

Zutaten für einen emotionalen Nachmittag im Herzen Thüringens sind reichlich vorhanden.

Erstens: RB gewann im Hinspiel mit Glück und Doppel-Torschütze Yussuf Poulsen 2:0. Schreit nach Revanche.

Zweitens: RWE-Rückkehrer Carsten Kammlott guckt wegen einer fragwürdigen Verabredung beim Winter-Wechsel zu. Wasser auf die Mühlen jener Menschen, die steif und fest behaupten: Red Bull schmeckt und ist grausam.

Drittens: RB hat auch im fünften Jahr tragischerweise keinerlei Tradition. Bei den Erfurtern ist das anders. Ihre Anfänge fußen auf den 1895 gegründeten Cricket Club Erfurt, der sich ein Jahr später in SC Erfurt umbenannte und seit 1966 Rot-Weiß Erfurt heißt. Weil das so ist, spielt morgen "Tradition gegen Kalkulation" und "Leidenschaft gegen Berechnung". Nachzulesen auf knallroten Flyern. RB-Coach Alexander Zorniger wird keinen Flyer an die Kabinentür nageln. Und, nein, mit nackten Füßen über Daumsche Scherben wird auch nicht gewatschelt. Zorniger glaubt nicht an Hokuspokus. Dafür an sich und die Seinen.

Viertens: Die Tabellensituation verschärft das Ganze. Mit einem Sieg käme Erfurt (36 Punkte) bis auf einen Zähler an die Rasenballer (40) heran, könnte sich RWE neu positionieren. Eigentlich läuft die Spielzeit der Walter-Kogler-Kicker unter "Übergangssaison", soll Anlauf genommen werden für 2014/2015 und den Angriff auf die 2. Liga. Wenn es wider Erwarten schneller nach oben geht, wehrt sich in Erfurt niemand.

Kurios: Falls RB die dritte Pleite in Serie kassiert, bleibt wahrscheinlich Platz zwei erhalten. Es sei denn, Darmstadt (39 Punkte) punktet am Sonnabend beim Souverän FC Heidenheim.

Sportkamerad Zorniger wird die Elf der Vorwoche bringen. "Wir haben in Duisburg eine sehr gute Leistung ­gezeigt, deshalb gibt es keinen Grund zu wechseln." Sein Kapitän Daniel Frahn ist sich sicher: "Wenn wir wieder so spielen, gewinnen wir in Erfurt."

Während die Tagesaktualität den ganzen Frahn und Zorniger fordert, wird auf dem Trainingsgelände am Cottaweg an der Zukunft gewerkelt. Bauphase II ist im Gang, Herzstück ist ein 13 500 Quadratmeter großes Gebäude mit Trainings- und Unterbringungsmöglichkeiten. Nach LVZ-Informationen wird das Stadion für die U23-Mannschaft nun doch am Cottaweg entstehen.

Zurück zur Tragik fehlender Tra­dition. Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz sagt zum Thema: "Der einzige Unterschied zwischen dem FC Barcelona, Bayern München und RB Leipzig ist in 500 Jahren der, dass diese Clubs 600 Jahre alt sind und wir 500 Jahre."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.02.2014

Guido Schäfer

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