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RB Leipzig bildet Schiedsrichter aus: Verein unterstützt Stadtfußballverband für eine Saison

RB Leipzig bildet Schiedsrichter aus: Verein unterstützt Stadtfußballverband für eine Saison

Fußball-Zweitligist RB Leipzig greift in dieser Saison dem Stadtfußballverband (FVSL) unter die Arme. „Wir möchten das professionelle Know-How des Vereins RB nutzen und in den Breitensport einbringen“, erklärt Dirk Majetschak, Präsident des Leipziger Fußballverbands.

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RB Leipzig hilft dem FVSL künftig unter anderem bei der Ausbildung von Schiedsrichtern.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Bei der Zusammenarbeit sollen vor allem Schiedsrichter, Trainer und der Nachwuchs vom Fachwissen des Fußball-Zweitligisten profitieren.  

Mitte August unterzeichneten RB-Geschäftsführer Ulrich Wolter sowie FVSL-Präsident Majetschak die einjährige Vereinbarung. Den heißen Draht vermittelte Rainer Hertle, früher selbst Präsident des Leipziger Fußballverbands, heute bei RB als Fachmann tätig. In drei Bereichen helfen die Roten Bullen dem Leipziger Fußballverband ab sofort:  

1. Aus- und Weiterbildung der Schiedsrichter

2. Aus- und Weiterbildung von Trainern und Übungsleitern

3. Förderung des Jugend- und Nachwuchsfußballs

„Der Fußball hat sich in den vergangenen Jahren revolutioniert. RB Leipzig arbeitet in allen Bereichen mit den aktuellsten Lehrmethoden“, sagt Majetschak. Bisher habe der Präsident seinen Mitgliedern nur die Pflicht an Weiterbildungen anbieten können. Nun soll dank der Unterstützung mehr möglich sein. Die Roten Bullen haben zum Beispiel hochklassige Schiedsrichter, die Schulungen im Verband übernehmen können.

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Seit September 2013 Präsident des FVSL: Dirk Majetschak.

Quelle: Christian Nitsche

Außerdem sei laut Majetschak „ein Blick über den Tellerrand hinaus möglich“, indem Ernährungsberater oder Athletiktrainer von RB ihr Wissen vermitteln. Weiterhin ist geplant, Sportplätze und Räumlichkeiten vom Zweitligisten für Fortbildungen nutzen zu können. „Der Werbeaspekt steht dabei in keiner Weise im Vordergrund“, sagt Majetschak. RB wolle den Breitenfußball unterstützen, die Schulungen bleiben Veranstaltungen des FVSL.

Der Leipziger Fußballverband hat stets mit wirtschaftlichen Beschränkungen zu kämpfen. 84 Klubs und mehr als 15.000 Mitglieder gehören der Vereinigung an und bilden damit innerhalb des Stadtsportbundes die größte Vereinigung. RB Leipzig wird den FVSL auch mit Sachspenden unterstützen. Es wird aber keine Summe x in die Kasse des Verbands fließen, so der Präsident.

Majetschak ist in den kommenden vier Jahren Oberhaupt des FVSL. Die Zusammenarbeit mit RB soll nur der Anfang sein. „Ich möchte hier etwas bewegen und den Stadtoberhäuptern zeigen, dass die Probleme an die Existenz der Vereine gehen.“ Der FVSL-Präsident bemängelt vor allem den schlechten Zustand der Fußballplätze sowie die steigenden Betriebskosten für Sportanlagen, die viele Klubs kaum mehr tragen können. „Leipzig ist ein sehr spezieller Fall und hat wirklich Probleme. Der Sport scheint in der Stadt keine große finanzielle Lobby zu haben. Und nun versteckt man sich auch hinter RB“, sagt Majetschak.  

Der 45-Jährige ist seit knapp einem Jahr Präsident des Fußballverbands der Stadt und spielte in den 80er- und 90er-Jahren selbst bei Sachsen Leipzig und Lok Leipzig. „Ich kenne die Thematik zwischen den Vereinen. Aber wir sind als Verband Interessenvertreter, um für alle Klubs die besten Lösungen zu finden.“

Anne Grimm

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