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RB Leipzig erwartet ein robustes Spiel – 1. FC Magdeburg bringt „modernen Götze“ mit

RB Leipzig erwartet ein robustes Spiel – 1. FC Magdeburg bringt „modernen Götze“ mit

Bei diesem Talent gerät Magdeburgs Trainer Andreas Petersen ins Schwärmen. „Das ist ein Spielertyp wie Götze“, sagt der Coach. „Das ist wirklich ein moderner Götze, der Junge hat alles was man als Trainer mag: Geschwindigkeit, Ballgefühl, Torgefährlichkeit“, fügt der Übungsleiter an.

Leipzig. Gemeint ist Fabio Viteritti, 19 Jahre alt und seit 2010 beim 1.FCM unter Vertrag. Wie der Star von Borussia Dortmund ist er ein Leichtgewicht, auch bei den Gesichtszügen und der Frisur fallen die Ähnlichkeiten auf.

„Bei so einem Vergleich fühle ich mich natürlich geehrt, das gibt mir zusätzliche Motivation“, gibt Viteritti zu. Der gebürtige Lörracher hat die Jugendmannschaften beim FC Basel durchlaufen, überwarf sich als 17-Jähriger aber mit seinen Trainern und landete schließlich in Sachsen-Anhalt. Dort will er nun seine Chance nutzen und sich mit auffallenden Leistungen für höhere Aufgaben empfehlen. Die Scouts von Schalke 04, Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg haben seinen Namen in die Notizbücher geschrieben. „Auch einige Zweitligisten haben Interesse“, berichtet der Mittelfeldspieler. Alle Interessenten nennt ihm sein Berater nicht mehr, damit der Hochgelobte im Kopf frei bleibe.

"Sensationelles Spiel gegen Jena"

Am vergangenen Mittwoch, beim 2:1-Punktspielsieg gegen den FC Carl Zeiss Jena, steuerte Viteritti einen Treffer bei. Die Beobachter von RB Leipzig haben das vor Ort gesehen. „Das war ein sensationelles Spiel mit zwei Mannschaften auf Drittliganiveau“, meinte RB-Trainer Alexander Zorniger. Magdeburgs neuen Mittelfeldstar sieht der Leipziger als ständigen „Ausgangspunkt für Gefahr“. Noch stärker hält er aber Routinier Marco Kurth, Abwehrstratege Tobias Friebertshäuser und Stürmer Christian Beck.

Der Angreifer mit seinen bisher sieben Saisontoren aus neun Spielen könnte heute auch im Kader von Zorniger stehen. Kurz nach der Verpflichtung des Coachs spielte Beck im vergangenen Sommer am Cottaweg vor. „Er hat richtig auffallend trainiert“, so der Bullentrainer.  Was nicht passte, war der Zeitpunkt. Zorniger musste gerade seinen Kader verkleinern, eine Neuverpflichtung wäre bei der Mannschaft nicht vermittelbar gewesen.

Beck und Kollegen haben Jena im Kampf um die Punkte nichts geschenkt. Für die Fans war alles dabei: Tore, zwei rote Karten und getackerte Platzwunden. „Da wird es auch am Sonntag robust zur Sache gehen“, kündigte Zorniger an. 1500 Magdeburger wollen ihre Mannschaft nach jetzigem Stand dabei unterstützen. Bei allen Emotionen fordert Zorniger aber auch: „Kopf einschalten und nicht überdrehen“.

Zorniger vertraut weiter Rockenbach

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Wollen auch gegen Magdeburg jubeln: Thiago Rockenbach da Silva und Daniel Frahn.

Quelle: GEPA

Während Magdeburg nach Platzverweis und Gelbsperre auf sein Abwehrduo Christopher Reinhard und Kevin Nennhuber verzichten muss, rückt bei RB der genesene Niklas Hoheneder wieder in die Innenverteidigung neben Fabian Franke. Zorniger bleibt seiner neuen Linie treu und lässt auch gegen die Elbestädter nicht mehr routieren.

Mit anderen Worten: Clemens Fandrich und Bastian Schulz stehen wieder in der Startelf. Und auch sein momentanes Sorgenkind, Thiago Rockenbach da Silva, erhält das Vertrauen des Trainers. In Ausdauer und Schnelligkeit habe er Topwerte. Mit der Defensivleistung des Brasilianers ist der Coach nicht zufrieden. „Vielleicht besorgt er sich mal die Nummer von Arjen Robben und fragt, wie er gelernt hat, Bälle selbst zu erobern“, sagte Zorniger in einer launigen Minute.

Sollte RB am Sonntag gewinnen und Jena in Plauen verlieren, stände die Meisterschaft schon fast fest. Die Thüringer könnten nach Punkten nur noch gleich ziehen. Während die Mannschaft auf die Zielgerade der Saison einbiegt, haben die Vereinsverantwortlichen bereits zwei namhafte Testspielgegner für den Sommer verpflichtet. Am 13. Juli geht es gegen Hertha BSC, gespielt wird in einem Stadion des Leipziger Umlandes. In der Red-Bull-Arena laufen am 23. Juli die Profis von Werder Bremen auf.

Matthias Roth

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