Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
RB Leipzig siegt gegen Cottbus II – Meisterschaft lässt noch auf sich warten

RB Leipzig siegt gegen Cottbus II – Meisterschaft lässt noch auf sich warten

Rasenballsport Leipzig hat am Samstag in der Regionalliga die zweite Mannschaft von Energie Cottbus mit 4:1 (2:0) deutlich geschlagen. Gleich von Beginn an legten die Leipziger Gäste stark los.

Voriger Artikel
„Viertelstunde hat uns das Genick gebrochen“ – Niederlage für SG LVB in Dessau-Roßlau
Nächster Artikel
Bangen um den Klassenerhalt: SC DHfK Leipzig geht in Saarlouis unter

Mit 4:1 (2:0) ließen die Rasenballer der zweiten Mannschaft von Energie Cottbus keine Chance.

Quelle: GEPA

Leipzig/Cottbus. Keine drei Minuten brauchte das Team von Trainer Alexander Zorniger für die erste Großchance: Daniel Frahn köpfte zu Stefan Kutschke, der wollte zurückpassen. Aber der Schuss blieb zu ungenau. Cottbus versuchte in der Folge, mit Standardsituationen zu punkten. So verfehlte Franz Hausdorfs Kopfball nach einer Ecke in der sechsten Minute den Kasten von Benjamin Bellot nur knapp. "Wir haben zu viele Standards zugelassen", konstatierte der RB-Keeper nach dem Spiel. "Das waren die einizigen Situationen, wo uns Cottbus gefährlich werden konnte."

php9855492dfc201305041639.jpg

Leipzig/Cottbus. Rasenballsport Leipzig hat am Samstag in der Regionalliga die zweite Mannschaft von Energie Cottbus mit 4:1 (2:0) deutlich geschlagen. Gleich von Beginn an legten die Leipziger Gäste stark los. Keine drei Minuten brauchte das Team von Trainer Alexander Zorniger für die erste Großchance: Daniel Frahn köpfte zu Stefan Kutschke, der wollte zurückpassen.

Zur Bildergalerie

Die Gastgeber ließen RB zu Spielbeginn viele Räume. Doch die Verzahnung von Mittelfeld und Offensive gelang den Leipzigern nicht so recht. Standards und Fernschüsse bestimmten das Spielgeschehen. In der 23. Minute die große Chance für Energie: Julian Börner nutzte die Unsicherheit in der Rasenball-Abwehr, Bellot konnte den Ball nicht mehr halten. In letzter Sekunde gelang es Fabian Franke im Fünf-Meter-Raum zu klären. "Wir haben zu viele Standards zugelassen", konstatierte der RB-Keeper nach dem Spiel. "Das waren die einizigen Situationen, wo uns Cottbus gefährlich werden konnte." Die gegnerische Abwehr hingegen stand kompakt. Bis sich Thiago Rockenbach in der Mitte durchwuselte und auf Bastian Schulz passen konnte. Der zog aus 18 Metern flach zum 1:0 ab (26. Minute). "Diesen Offensivdrang müssen wir sichern", so Trainer Zorniger. "Und wenn es dann die Mittelfeldspieler sind, dadurch dass die Stürmer Räume aufmachen, fürs Team arbeiten, dann habe ich damit auch keine Probleme."

Cottbus wartete weiter auf Standards und versuchte immer wieder, Ecken heraus zu spielen. Die Leipziger Abwehr stand immer wieder unter Druck, ohne dass den Gastgebern dabei ein Tor gelang. Bei RB lief es besser: In der 42. Minute passte Frahn nach Vorarbeit von Schulz auf den mitgelaufenen Rockenbach. Ohne der Cottbusser Defensive eine Chance zu lassen, schob der Brasilianer aus sieben Metern locker ein. Mit dem 2:0 ging es in die Pause.

Cottbus blieb bei Standards stets gefährlich

Auch nach Wiederanpfiff war Cottbus vor allem in Standardsituation gefährlich. Doch die RB-Abwehr war gewarnt: Die Gastgeber kamen nicht zum Abschluss. Die Leipziger verwalteten ihren Vorsprung, ohne sich dabei in Offensiv-Abenteuer zu stürzen. Nach einem Freistoß von Dominik Kaiser in der 60. Minute stand Niklas Hoheneder vollkommen frei und jagte via Innenpfosten den Ball ins Netz zum 3:0.

Anschließend wechselte RB-Coach Zorniger durch: Kutschke, der in der 47. bei einem Kopfball leicht verletzt wurde, ging vom Platz. Auch Rockenbach durfte schon unter die Dusche, dafür kamen Matthias Morys und Timo Röttger.

Bellot interpretierte seine Rolle als Schlussmann sehr robust und räumte Daniel Adlung im Strafraum ab. Der blieb verletzt liegen. Der RB-Keeper sah Gelb, hielt im Gegenzug aber den Elfmeter von René Trehkopf. Aber Energie Cottbus war noch nicht besiegt. Nach einer Ecke köpfte Börner zum 3:1 ein. Die Gastgeber drängten auch weiterhin in den gegnerischen Strafraum, jedoch ohne Erfolg.

RB konterte. In der 81. Minute schnappte sich Dominik Kaiser den Ball, wetzte bis zum Strafraum, gab an Timo Röttger ab. Der netzte zum 4:1 Endstand ein.

Der RB siegte in einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie deutlich. Doch die Meisterschaft konnten sich die Rasenballer noch nicht sichern: Denn Carl Zeiss Jena holte sich gegen Herthas zweite Mannschaft ebenfalls drei Punkte. Die nächste Chance auf den vorzeitigen Titelgewinn in der Regionalliga besteht am Mittwoch. Dann treffen der 1. FC Lok Leipzig und Rasenballsport zum Lokal-Derby aufeinander. "Wir wollen alle aufsteigen", sagte Alexander Zorniger in Hinblick auf das Spiel. "Die ganze Stadt will aufsteigen. Da werden wir alles dafür tun."

Tore:

Energie Cottbus: 1:3 Börner (76.)

RB Leipzig: 0:1 Schulz (26.), 0:2 Rockenbach (43.), 0:3 Hoheneder (60.), 1:4 Röttger (81.)

Zuschauer:

326

Gelbe Karten:

Energie Cottbus: Ziane, Kaiser

RB Leipzig: Hoheneder, Bellot

Johannes Angermann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.