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RB Leipzig umgarnt 20-jährigen Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund

RB Leipzig umgarnt 20-jährigen Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund

Während der Vorverkauf fürs RB-Heimspiel gegen Rostock (Sonnabend, 14 Uhr) heiß läuft und auf eine Zuschauerzahl jenseits der 20 000-Grenze hinausläuft, illern die Bosse der Rasenballer durchs noch geschlossene Transferfenster.

Leipzig. Nach exklusiven Informationen der Leipziger Volkszeitung buhlt der Rangzweite der dritten Liga um Borussia Dortmunds Talent Mustafa Amini.

Am 1. Januar beginnt die winterliche Transferperiode, am 31. Januar schließt das Fenster. Bei den Roten Bullen wird sich in diesen vier Wochen einiges tun. RB will dem Kader noch mehr Qualität einverleiben, sich im Rennen um den Aufstieg noch bessere Karten verschaffen.

Auf der Wunschliste steht je ein Top-Mann für alle Mannschaftsteile. Das Herzblatt fürs Mittelfeld scheint gefunden und heißt Mustafa Amini. Der 20-jährige Australier spielt seit Sommer bei der U23 von Borussia Dortmund, hinterließ bei der 0:2-Niederlage des BVB in der Red-Bull-Arena unlängst einen bleibenden Eindruck. Ball­sicher, blitzartiges Umschaltverhalten, schnell, ausdauernd. In Dortmund firmiert der dynamische Rotschopf unter "Pumuckl", im Team von David Wagner ist er eine feste Größe.

Weil Amini nach interner Borussen-Einschätzung aber wohl nicht den Sprung ins Super-Team von Jürgen Klopp schaffen wird, ist er trotz Vertrages bis 2015 zu haben. Die Dortmunder haben Aminis australischem Ex-Club (Central Coast Mariners) 200 000 Euro bezahlt. Das dürfte die Verhandlungsbasis für das BVB-Känguru darstellen.

Rote Haare und Rote Bullen - passt. Oder auch nicht, denn: Dortmunds Boss Hans-Joachim Watzke hat ein Problem mit den Rasenballern, ist Beschützer von Witwen, Waisen - und Traditionen. Traditionsclubs sind für den Mann das Nonplusultra, Clubs ohne Historie stören laut Watzke nicht zuletzt den internationalen Vermarktungsauftritt der Bundesliga.

RB Leipzig nennt er verächtlich "Rasenschach Leipzig". Ob dieser Ordenswächter Amini in Leipzigs Schach spielen lässt? Übrigens: Auch der stolze BVB hat mal in der Bezirksliga angefangen und hatte bei seiner Gründung Dollarzeichen auf den Augen. Der Name Borussia fußt auf eine Dortmunder Brauerei.

Falls Watzke den Daumen senkt oder das Känguru doch lieber weiter in Dortmund hüpft, wird bei RB keine Depression ausbrechen. Sportdirektor Ralf Rangnick und Cheftrainer Alexander Zorniger haben eine lange Liste mit Fußballern, die interessant sind. Laut Stuttgarter Nachrichten ist RB am bundesligaerfahrenen Innenverteidiger Benedikt Röcker, 24, dran. Und Bild-München meldet, dass der 18-jährige Mike Ott unter Leipziger Beobachtung steht. Ott steht bei 1860 München noch bis zum 30. Juni 2014 unter Vertrag, könnte den klammen Löwen nur bei einem Winter-Wechsel eine Ablöse bringen.

Auch der Däne Casper Sloth, 21, wird gehandelt. Der Athlet hat Spielmacher-Fähigkeiten, kickt bei Aarhus GF und ist dänischer Nationalspieler. Sein Berater ist Ex-Dynamo-Dresden-Profi Henrik Risom. Der Däne betreut auch RB-Ass Yussuf Poulsen. Die Gedanken sind frei.

Zum heißen Ost-Duell: Am Mittwoch gab es den ersten Sieg gegen Rostock. Die U17 von RB schlug Hansa im Pokal-Finale 5:2.

Guido Schäfer

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