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RB Leipzig verpflichtet Domaschke – Zorniger hält gegen Meuselwitz an seiner Taktik fest

RB Leipzig verpflichtet Domaschke – Zorniger hält gegen Meuselwitz an seiner Taktik fest

Nummer eins oder Nummer drei – die Rollen für Erik Domaschke im Tor von RB Leipzig sind klar verteilt. Die Bullen haben den 26 Jahre alten Leipziger bis zum Jahresende verpflichtet.

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Erhält bei RB einen Vertrag bis Jahresende: Erik Domaschke.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Die Chancen auf Einsatzzeiten sind allerdings gering.

Fabio Coltorti ist als Stammkeeper bei Trainer Alexander Zorniger gesetzt. Nur wenn sich der Schweizer verletzt oder eine Sperre absitzen muss, könnte Domaschkes Stunde schlagen. An den Punktspieltagen darf die Neuverpflichtung aber nicht mal auf der Bank Platz nehmen. Mit einer Einwechslung wird es damit nichts.

Der Grund: Matthias Hamrol, derzeit Torwart Nummer drei im Team, ist gerade 19 Jahre alt und erfüllt so die U-23- Regelung in der Regionalliga. Sie schreibt vor, dass mindestens vier Spieler, die jünger als 23 Jahre alt sind, im Aufgebot stehen müssen.

Für Domaschke heißt das: er spielt von Beginn an oder gar nicht. Von den Qualitäten des Schlussmanns ist Zorniger überzeugt. „Ich habe mich über ihn genau erkundigt“, berichtete der Coach. Ein Probetraining allein reichte ihm nicht aus. „Da hat er dann vielleicht zwei Sahnetage und bekommt danach keinen Ball mehr an die Hand“, so der Fußballlehrer.

Zorniger hat für Domaschke, der aus dem Nachwuchs des VfB Leipzig kommt und später für den FC Sachsen und Bayer Leverkusen spielte, auch zwischen den Spieltagen einen klaren Fahrplan. Er braucht den 1,88-Meter-Mann für ein hohes Niveau im Training.

„Er soll dafür sorgen, dass nicht jeder Ball ins Tor geht“, sagte Zorniger. Und Domaschke hat bereits gemerkt, wie am Cottaweg geübt wird: „Schon die ersten Trainigseinheiten haben mir gezeigt, was für eine Qualität in der Mannschaft steckt“, sagte er.

Für den Torhüter geht es nun darum, sich möglichst vorteilhaft für mögliche Arbeitgeber zu präsentieren. Seit sein Vertrag im Juni bei Hessen Kassel auslief, steht er ohne Verein da. Und wenn die verletzten Benjamin Bellot und Andreas Kerner sich wieder gesund melden, sind seine Tage auch bei RB voraussichtlich gezählt. „Bellot ist meine Nummer zwei“, erklärt Zorniger.

Am Freitag gegen Meuselwitz setzt der Coach trotz drei Gegentoren in Auerbach weiter auf sein Konzept mit der frühen Balleroberung. „Wir spielen so hoch, das ist schon kein Verteidigen mehr“, meint Zorniger. Thiago Rockenbach da Silva etwa gehört für ihn in den ersten Block gegen den Ball. Der Offensivspieler hört sich die Taktikanweisungen seines Trainers an und gelobt sie zu befolgen.

Viel lieber möchte er aber Tore schießen. Das klappt in dieser Saison weit besser als in der vergangenen Spielzeit. Drei Treffer hat er schon auf dem Konto, fünf Vorlagen werten seine Statistik weiter auf. „Ich stehe jetzt näher zum Tor“, sagt Rockenbach. Von der linken Außenbahn hat ihn sein neuer Übungsleiter ins zentrale Mittelfeld versetzt.

Mit Meuselwitz hat nicht nur Rockenbach noch eine Rechnung offen. Im vergangenen April verloren die Bullen zu Hause gegen die Zipsendorfer und damit auch Boden im Fernduell mit dem Halleschen FC. „Das ist ein agressiver Gegner, die geben voll Gas“, so der Brasilianer. Der ZFC musste bereits am Mittwoch im Pokal ran. Auf Ermüdungserscheinungen des Gegners setzt Zorniger nicht. „Lass die mal durch einen abgefälschten Ball früh mit 1:0 in Führung gehen, dann laufen die bis zum Anschlag“, glaubt der 44-Jährige. Anpfiff für die Partie unter Flutlicht ist um 19 Uhr.

Matthias Roth

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