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RB-Stürmer Frommer im Interview: „Wir werden den Hass zu spüren bekommen“

RB-Stürmer Frommer im Interview: „Wir werden den Hass zu spüren bekommen“

Nico Frommer war in der Hinrunde die personifizierte Torgefahr der roten Bullen. Dann laborierte der RB-Stürmer an einer gereizten Patellasehne und ließ sich monatelang im RB-Rehazentrum in Thalgau bei Salzburg und in Leipzig behandeln.

Leipzig. Gegen Plauen lief er nach einer gefühlten Ewigkeit wieder auf. Mit LVZ-Online sprach er über das Comeback, einen neuen Vertrag und hitzige Stimmung.

Frage: Was war das für ein Gefühl, nach so einer langen Verletzungszeit wieder für RB aufzulaufen?

Frommer:

Es ist natürlich schön, wenn man vorher dreieinhalb Monate allein trainiert hat und dann wieder bei der Mannschaft ist und mitspielen kann. Ich bin halt durch und durch ein Mannschaftssportler.

Wie geht es Ihrem Knie jetzt?

Deutlich besser. Letztes Jahr war es so, dass es im Sommer zwar gut war, sich dann aber verschlechtert hat. Ich hab viel Physiotherapie gemacht und entzündungshemmende Mittel genommen. Davon bin ich jetzt praktisch weg und kann momentan ohne Probleme trainieren. Die Sehne hatte eine lange Phase, in der sie sich erholen konnte. Es wird aber dauern, bis ich meine alte Form wieder habe.

Ihr Vertrag läuft nur noch bis zum Sommer. Wie sieht es aus mit einem neuen?

Die Frage dürfen Sie mir nicht stellen. Von meiner Seite sind genug Signale gekommen, dass ich gern hier bleiben würde. Es liegt nun am Verein, speziell an Thomas Linke (RB-Sportdirektor), der erst einmal sehen will, wie ich mich einbringe. Das ist letztlich die entscheidende Frage: Wie präsentiere ich mich die nächsten Wochen, wenn ich fit bin und meine Einsatzzeiten bekomme.

Sie wollen also am liebsten in Leipzig bleiben?

Ich fühl’ mich wohl in der Stadt, kenn’ den Verein von Beginn an. Den nächsten Vertrag, den ich unterschreibe, ist einer der letzten, wenn nicht gar der letzte. Wenn man so oft umgezogen ist wie ich, dann möchte man auch länger an einem Ort bleiben, den man mag.

Was gibt es noch für Optionen, wenn es bei RB keinen Vertrag mehr gibt?

Es gibt die eine oder andere Anfrage. Aber es ist wie bei RB: Man bekommt keinen Vertrag, weil man ein netter Typ ist, sondern weil das Sportliche überzeugt. Ich muss Leistung zeigen. Geht man nur nach der Vorrunde, hätte ich leicht einen anderen Klub gefunden. Aber momentan sind die Vereine vorsichtig.

Die interessierten Vereine spielen in welcher Liga?

Das ist Privatsache. Darüber möchte ich nicht sprechen.

Am Donnerstag geht es gegen Auerbach im Sachsenpokal (18.30 Uhr). Sind Sie dabei?

Ich wäre gern dabei, auch am Wochenende gegen Hertha. Wenn man so lange nicht gespielt hat, brennt man natürlich auf Einsätze.

Was wird das für eine Partie?

Als wir das letzte Mal dort gespielt haben, war es ein Flutlicht-Spiel, bei dem man kaum etwas sehen konnte, weil das Licht so schlecht war. Und es war hitzig: Die Vogtländer sind eh ein eigenes Volk unter den Sachsen. Die unterstützen ihre Elf sehr, die sehen alles nur in Vereinsfarben.

Wenn dann noch ein Verein wie RB Leipzig kommt, ist auch noch so ein gewisser Hass dabei. Den werden wir auch zu spüren bekommen. Ich weiß, was da auf mich zukommt.

Interview: Michael Dick

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