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RB-Torhüter redet Klartext

RB-Torhüter redet Klartext

Die Rasenballer punkten, bringen ihre vielen PS aber 2013 nicht mehr auf den Rasen. Zentrale Frage nach dem 2:2 gegen Plauen: Wird auf hohem Niveau gejammert oder handelt es sich um Vorboten des Nichtaufstieges? RB ist immer noch die einzige Mannschaft der Ligen eins bis vier, die ungeschlagen ist.

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Grün ist die Farbe der Hoffnung: Torhüter Fabio Coltorti nach dem 2:2 gegen Plauen

Quelle: GEPA

Leipzig. Und der Blick in die Konkurrenz-Staffeln zeigt: Es geht den Menschen wie den Leuten...

Nord-Tabellenführer Kiel kassierte ein 1:2 in Wolfsburg. West-Topteam Lotte quälte sich zu einem 0:0 gegen Viktoria Köln. Der im Südwesten oben thronende 1. FC Kaiserslautern spielte 1:1 in Großaspach. Lediglich in Bayern kam der FV Illertissen seinem Job als Rang-Erster nach, gewann 4:1 gegen Heimstetten. Illertissen hat keine Lizenz für Liga drei beantragt.

Der Tag nach Plauen unterschied sich bei RB nicht von anderen Tagen. Die Stammspieler schwitzten an, die Männer aus dem zweiten Glied schwitzten richtig, die verletzten Tim Sebastian (Knie) und Niklas Hoheneder (Leiste) wurden behandelt. Das 2:2 wurde via Video aufgearbeitet, danach ging es nach Hause zu den Lieben. Am freien Dienstag ließ Cheftrainer Alexander Zorniger, der am Sonntag wie ein HB-Männchen abgehoben war, keine Luft. Keeper Fabio Coltorti verließ das Gelände als einer der Letzten, bezog vorher Stellung zur Lage der Nation.

Der Routinier, 32, über Zornigers Abrechnung: "Der Trainer hat das Recht, uns zu kritisieren. Wer damit nicht umgehen kann, muss sich einen anderen Beruf suchen. Das Fußballgeschäft ist ein Haifischbecken, da braucht man ein dickes Fell, haben beleidigte Leberwürste nichts zu suchen. Uns geht es bei RB sehr gut, man tut viel für uns, bezahlt uns gut. Das müssen wir mit Leistung zurückzahlen."

Coltorti über das Jahr 2103: "Wir punkten zwar, sind aber nicht auf dem Niveau der Vorrunde. Wir reden intern Klartext, da gibt es bei keinem die Einstellung: Ach, das wird schon. Nein, man kann nicht eine Woche vor einem Finale oder einer Relegation den Schalter umlegen und plötzlich Gas geben. Wir müssen jetzt die Voraussetzungen schaffen für unser großes Ziel."

Coltorti über besorgte RB-Sympathisanten: "Es ist positiv, dass sich so viele Menschen Gedanken um uns machen. Leipzig will den Aufstieg, das spüren wir, und das motiviert uns. Wir müssen in jedem Spiel den inneren Schweinehund überwinden. Wenn wir das tun, kann man uns nur schwer schlagen."

Coltorti über die Mischung im Kader und das Verhältnis zum Trainer: "Die Mischung stimmt, der Zusammenhalt ist auch da. Die Tür des Trainers steht für jeden offen, das habe ich auch schon ganz anders erlebt. Wir nehmen die aktuelle Phase nicht auf die leichte Schulte, dürfen aber auch kein Drama daraus machen. Am 2. Juni wird abgerechnet."

Dann steigt das Relegationsrückspiel.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.04.2013

Guido Schäfer

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