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RB-Trainer: Wir müssen nachjustieren

RB-Trainer: Wir müssen nachjustieren

Nein, zu mehr sei seine Mannschaft nun wirklich nicht in der Lage gewesen, meinte Auerbachs Trainer Steffen Dünger am Freitagabend fast entschuldigend. 90 Minuten Abwehrschlacht, kein Torschuss in Halbzeit zwei - der VfB verdiente sich die Niederlage vor 4125 Zuschauern in der Red-Bull-Arena redlich.

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Drangvoll: Christian Müller, bester RB-Kicker.

Quelle: C. Nitsche

Genauso wie sich Regionalliga-Spitzenreiter RB Leipzig den 1:0-Sieg verdiente. "Aber viel Spaß gemacht hat dieses Spiel nicht", bekannte Alexander Zorniger, "mir nicht, den Fans nicht und Auerbach wohl auch nicht." Destruktive Gegner hat der RB-Coach nun schon zur Genüge erlebt, und er hätte sich mehr Kreativität und vor allem mehr heraus kombinierte zwingende Torchancen gewünscht: "Da müssen wir einiges nachjustieren." Der Trainer war erleichtert, dass seine Jungs nach 71 Minuten einen Standard nutzten, Daniel Frahn eine Ecke einköpfte, mit seinem 15. Saisontor den Roten Bullen eine quälende Schlussphase ersparte - und Zorniger am Ende sagen ließ: "Die Siegermentalität meiner Mannschaft hat den Unterschied gemacht."

RB wurde nicht hektisch, blieb so erdrückend dominant wie geduldig - und hielt die Laufbereitschaft hoch. Besonders Außenverteidiger Christian Müller riss auf der rechten Seite zahllose Kilometer ab, zeigte schöne Finten, schlug Flanken in Serie, versprühte Spielfreude pur. "Sehr auffällig", lobte Zorniger.

Auffällig agierte auch Timo Röttger, der zu Pause den infektgeschwächten, blassen Rockenbach ersetzte, endlich mehr Zug in die Leipziger Angriffe brachte und schließlich zum Frahn-Treffer servierte. "Natürlich habe ich Gas gegeben, ich sitze ja nicht gerne draußen", erklärte Röttger.

Zorniger sah durchaus die "gute Verfassung" des Mittelfeldmanns, reagierte indes etwas giftig auf die Frage, wann Röttger wieder in der Startaufstellung auftaucht. "Ich mag Timo, habe aber 22 tolle Fußballer, die alle Vollgas geben und wichtig sind." Röttger sei offenbar der Liebling von Fans und Journalisten, "doch seine besten Spiele hat er von der Bank aus gemacht." Ende der Debatte.

Erstmals im Jahr 2013 konnte Dominik Kaiser ran, hatte nach seiner langen Auszeit Startschwierigkeiten. "Im Zweikampf und am Ball habe ich noch nicht die hundertprozentige Sicherheit, aber es war okay", meinte Kaiser, dem Zor­niger "Präsenz, Lockerheit und ordentliche Laufleistung" bescheinigte. Kaiser, zusammen mit Jeremy Karikari in der Zentrale, das sei auch für die Zukunft eine interessante Option.

16 Punkte liegt RB vor Jena, das drei Partien weniger bestritten hat. "Die anderen sehen uns Woche für Woche davonziehen, wir sind psychologisch im Vorteil", glaubt Tim Sebastian. Auch Zorniger hält die Situation für komfortabel: "Uns drohen nicht permanent englische Wochen, wir haben die Punkte, die andere noch holen müssen." Und es würden bald Gegner kommen, die sich nicht wie Auerbach nur hinten reinstellen, sondern Räume für besseren Fußball eröffnen. Dann steigt auch wieder der Spaßfaktor.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.03.2013

Steffen Enigk

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