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RB hat HFC-Pleite abgehakt - Meppen spricht vom Spiel des Jahres

RB hat HFC-Pleite abgehakt - Meppen spricht vom Spiel des Jahres

Weihnachtsfeier, Training, Spielauswertung – RB Leipzig hat die verlorene Partie gegen den Halleschen FC aufgearbeitet. Erst am Montag in lockerer Runde im Restaurant Enk You, dann bei der Analyse mit Trainer Peter Pacult.

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RB Leipzig empfängt am Sonnabend um 13.30 Uhr den SV Meppen zum letzten Spiel des Jahres.

Quelle: LVZOnline Montage

Leipzig. „Das Halle-Spiel ist abgehakt, wir haben aus der Partie unsere Lehren gezogen und wollen es gegen Meppen wieder besser machen“, erklärt der Coach. Alle Akteure seien absolut gewillt, das Spielfeld in der letzten Begegnung des Jahres als Sieger zu verlassen.

Der SV Meppen gibt sich vor der Partie bescheidener, will sich aber nicht kampflos ergeben und am liebsten einen Punkt mit nach Hause nehmen. „Wir müssen kompakt stehen, können uns aber nicht erlauben, RB schon in der eigenen Hälfte zu attackieren“, sagt Johann Lünemann, Trainer der Emsländer. Den Auftritt des HFC hat der Norddeutsche per Livestream in Internet verfolgt. „Wenn das angeboten wird, guckt man schon mal rein“, gibt er zu. Viele Erkenntnisse für die eigene Mannschaft konnte er allerdings nicht gewinnen. „Wir haben doch gar nicht die Qualität von Halle“, schätzt der 49-Jährige ein. Die Sachsen-Anhalter kennt er inzwischen genau. Der HFC spiele eine Woche zuvor immer gegen den nächsten Gegner des SV Meppen.

Meppen hat seinen Aufstiegskader kaum verändert. „Da es diese Saison keinen Absteiger gibt, habe ich meiner Mannschaft vertraut. Jetzt sollen sich die Jungs beweisen“, so Lünemann. Für die Niedersachsen ist die Begegnung gegen RB einer der Höhepunkte der Saison. „Wann haben die jungen Bengels sonst noch einmal die Chance, im Zentralstadion zu spielen - vielleicht nie wieder“, so der in seiner Region verwurzelte Übungsleiter. Vor seinem Engagement in Meppen trainierte schon Kickers Emden, Germania Leer und Concordia Ihrhove.

Nach Ostdeutschland fährt Lünemann richtig gern. „Die Vereine behandeln uns stets sehr herzlich, höflich und anständig“, berichtet er. Mit seiner Mannschaft hat sich der Trainer bereits am Freitagmittag auf den Weg nach Leipzig gemacht. Für eine Trainingseinheit reiche die Zeit aber nicht mehr. „Wir sind doch sicher wieder sieben Stunden auf der Autobahn“, glaubt Lünemann. Früher konnte der SV Meppen nicht starten, ein Großteil seiner Spieler musste am Freitag noch studieren, arbeiten oder sogar noch in die Schule gehen.

Eine Sache ist für Lünemann schon jetzt klar: Am Ende der Saison steht RB auf dem ersten Platz. „Bei allem Respekt vor Halle und Kiel, Leipzig ist einfach dran“, meint der Meppen-Coach. Den Dreikampf an der Tabellenspitze verfolgt er trotz der norddeutschen Chancen  ohne große Emotionen. „Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis mit Holstein, mehr aber auch nicht“, so Lünemann. Kiel befinde sich schließlich mehr als 300 Kilometer von Meppen entfernt.

Peter Pacult muss am Sonnabend auf Timo Rost verzichten. Der Mittelfeldspieler ist nach seiner fünften gelben Karte gesperrt. „Es wird sicher die ein oder andere Veränderung im Vergleich zur Vorwoche geben“, kündigt Pacult an, ohne aber genauer zu werden. Gut möglich, dass der Trainer Timo Röttger, der gegen den HFC nach seiner Einwechslung für Schwung auf der rechten Seite sorgte, wieder von Beginn an aufbietet. „Wir sind alle heiß auf das Spiel und wollen 90 Minuten Vollgas-Fußball zeigen“, sagt Röttger. Der Flügel-Flitzer weiß, wie sich ein Torerfolg gegen Meppen anfühlt. Im Hinspiel traf er zum 1:0-Siegtreffer für RB.

Matthias Roth

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