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Remis in Ingolstadt: Aufstieg für Aue passé

Remis in Ingolstadt: Aufstieg für Aue passé

Der Traum von der ersten Liga ist so gut wie geplatzt: Der FC Erzgebirge Aue hat sich am Samstag in der 2. Fußball-Bundesliga nach einem 0:0-Unentschieden beim 1. FC Ingolstadt endgültig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet.

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Aues Adli Lachheb (r) wird von Schiedsrichter Sascha Thielert des Feldes verwiesen.

Quelle: dpa

Aue. Allerdings erkämpften die Erzgebirgler vor 12 350 Zuschauern mit einer respektablen Leistung den Auswärtspunkt, nachdem Adli Lachheb bereits in der 24. Minute wegen wiederholten Foulspiels das Feld mit einer umstrittenen gelb-roten Karte verlassen musste. Zudem schickte Schiedsrichter Sascha Thielert (Buchholz) Aues Trainer Rico Schmitt in 63. Minute auf die Tribüne.

„Mit so einer kämpferischen und spielerischen Leistung wie heute werden wir die Saison noch sensationeller abschließen, als sie es schon ist. Beim letzten Heimspiel nächsten Sonntag gegen Hertha BSC wollen wir ein Fest feiern und von den restlichen sechs Punkten noch ein paar holen“, sagte Schmitt nach der Partie. Die „Veilchen“ bleiben auf dem fünften Tabellenrang, haben aber zwei Spiele vor Saisonende sechs Punkte Rückstand auf Relegationsplatz drei und die wesentlich schlechtere Tordifferenz.

Schmitt wartete in der Startelf einmal mehr mit einer Überraschung auf. In der Viererabwehrkette startete statt Pierre Le Beau Fabian Müller. Auch Skerdilaid Curri und Tobias Kempe mussten erneut auf der Bank Platz nehmen. Für sie liefen Kevin Schlitte und Alban Ramaj von Beginn an auf.

In der ersten Halbzeit versuchte Aue, nach vorn zu spielen. Allerdings kam der letzte Pass in der Spitze zu selten an. Auch fehlende Genauigkeit im Zusammenspiel verhinderte torgefährliche Aktionen. In der 24. Minute geriet Aue dann in Unterzahl: Nachdem Lachheb bereits Gelb gesehen hatte, stellte der Referee den Tunesier mit Gelb-Rot vom Platz. Lachheb war weggerutscht und Ingolstadts Caiuby über ihn gefallen. Kurz darauf rettete Torhüter Martin Männel mit dem rechten Bein gegen Stefan Leitl und hielt die Auer weiter im Spiel.

In der zweiten Hälfte setzten Gäste auf die Tugenden, die ihnen in dieser Saison große Erfolge beschert haben: Leidenschaft und Kampfgeist. So hielten die Erzgebirgler das 0:0 und waren sogar mit nur zehn Spielern das bessere Team. René Klingbeil hatte die Chance zur Führung, doch sein Kopfball (59.) knallte an die Latte. Anschließend schimpfte Trainer Schmitt über einige Schiedrichter-Entscheidungen und wurde deswegen vom Unparteiischen auf die Tribüne geschickt. Von dort sah er den Pfostentreffer von Klingbeil in der 73. Minute. Zu einem Tor aber reichte es nicht mehr.

dpa

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