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Riesenansturm auf Karten für Relegations-Heimspiel der Dynamos gegen Osnabrück

Riesenansturm auf Karten für Relegations-Heimspiel der Dynamos gegen Osnabrück

Der Ansturm war gewaltig: Bereits wenige Minuten nach dem offiziellen Start des freien Vorverkaufs waren nahezu alle Eintrittskarten für das Relegations-Heimspiel von Dynamo Dresden gegen den VfL Osnabrück weg.

Dresden. Viele Fans hatten bemerkt, dass es im Internet bereits vor 10 Uhr Karten gab - im Minutentakt sank die Zahl der verfügbaren Plätze.

An den zahlreichen Vorverkaufsstellen und am Glücksgas-Stadion hatten sich lange Schlangen gebildet. Dort standen gegen 8 Uhr bereits Hunderte, die Schlange reichte die gesamte Stadionfront entlang. Einige Fans hatten sogar vor dem Stadion übernachtet, um sich die begehrten Eintrittskarten zu sichern. Gegen 9.30 Uhr hatten die Kassen geöffnet. Und im Gegensatz zu anderen Vorverkaufsstellen gab es am Stadion noch um 10.30 Uhr Karten, um die hunderte Schwarz-Gelbe anstanden. Aber auch hier waren kurz nach 11 Uhr die letzten Tickets weg.

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Dresden. Der Ansturm war gewaltig: Bereits wenige Minuten nach dem offiziellen Start des freien Vorverkaufs waren nahezualle Karten für das Relegations-Heimspiel von Dynamo Dresden gegen den VfL Osnabrück weg. Viele Fans hatten bemerkt, dass es im Internet bereits vor 10 Uhr Karten gab - im Minutentakt sank die Zahl der verfügbaren Plätze. Kurz nach 11 Uhr waren dann alle Eintrittskarten weg.

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Glücklich hielt Sven Schäfer zwei Tickets in der Hand. Seit zwölf Uhr nachts hatte er eisern mit 40 weiteren leidenschaftlichen Dynamo-Fans vor dem Stadion ausgeharrt. Unterstützung erhielt er von seiner Mutter, die ihn um 5 Uhr früh mit einem Imbiss versorgte und kurz ablöste. Der jüngste Dynamo-Fan, der am Dienstag geduldig mit seiner Mama in der Reihe wartete, war der kleine Kilian, gerade mal dreieinhalb Monate alt. Seine Mutter, Susanne Brzoska, wollte die Karten für ihren Mann holen und im Anschluss mit ihrem Kind einen Spaziergang durch den Zoo machen. Eine der ältesten in der Warteschlange war Monika Ewald. „Ich stehe für meinen Enkel an“, sagte die 76-jährige Dresdnerin. Der 27-jährige Enkel musste nämlich arbeiten. Nein, sie selbst sei nicht so fußballverrückt, verneinte sie.

Trotz Geduld und Warteeinsatz gingen zahlreiche Fans leer aus. So wie Tim Wenzel, Anton Köhler und Wilhelm Reichel. Die drei Schüler, die Dank eines Sportfestes am Morgen frei hatten, standen ab 8.30 Uhr vor der DNN-Geschäftsstelle auf der Hauptstraße an, mussten aber unverrichteter Dinge wieder abziehen - alles ausverkauft. Zumindest Tim Wenzel wird das Spiel trotzdem sehen, er hat schon seine Karte, wollte noch für Freunde Tickets holen.

Etwas Glück hatte Heiko Langherr. Der Dresdner stand schon seit 8 Uhr vor dem DNN-Gebäude an. Ein letztes Ticket konnte er noch ergattern, drei hätten es sein sollen. Die Karte bekommt nun sein Sohn, Langherr selbst hat am Freitag Nachtschicht, berichtet er. Mehr Erfolg hatte Brigitte Großmann. Sie war am Morgen die erste an der Hauptstraße und konnte sich noch drei Stehplätze sichern. „Ich wollte eigentlich Sitzplätze haben, aber da war schon alles weg", berichtet sie.

„Es ist hypothetisch, aber wir hätten für das Spiel gegen Osnabrück wohl mehr als 60.000 Tickets verkaufen können. Die Euphorie um Dynamo ist in der gesamten Region um Dresden und darüber hinaus in den vergangenen Wochen zu einer wahnsinnig positiven Kraft geworden", freute sich Geschäftführer Volker Oppitz am Mittag.

Etwa 8000 Karten waren am Morgen in den freien Verkauf gegangen. Am Montag und Dienstag durften Mitglieder und Dauerkarteninhaber bereits zuschlagen, mehr als 17.000 Tickets waren dadurch bereits verkauft worden, bestätigte der Verein am Dientagnachmittag. Vor allem die Plätze auf der Gegentribüne waren nahezu restlos vergriffen.

Das Glückgas-Stadion hat eine Kapazität von rund 32.000 Plätzen. Davon muss eine Pufferzone von etwa 2250 Plätzen abgezogen werden, um die Anhänger der beiden Fußballmannschaften zu trennen. Für den Gästeblock wurden zunächst 2370 Plätze bereitgehalten, für den VIP-Bereich noch einmal 1800 Plätze. Am Donnerstag, wenn feststeht, wie viele Fans aus Osnabrück anreisen, will der Verein entscheiden, ob noch zusätzlich Karten in den Verkauf gehen können.

Unterdessen herrscht in der Geschäftsstelle von Dynamo eine unheimliche Euphorie. Die Telefone laufen heiß. „Wir bekommen zig tausend Anrufe", berichtet Dynamo-Sprecher Holger Scholze. Nicht nur, dass die Fans nach Karten fragen, auch gratulierten viele Prominente dem Verein zu seinem Erfolg.

Madeleine Arndt / sl

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