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Ruder-EM: Erster Gold-Streich für Doppelzweier aus Leipzig und Potsdam

Ruder-EM: Erster Gold-Streich für Doppelzweier aus Leipzig und Potsdam

Die Hektik der Golden Girls am späten Sonntagnachmittag war nachvollziehbar: „Wir müssen die Sachen aufhängen, wollen danach schnell noch an den herrlichen Strand gehen und dann hat uns Frau Noack auf ein Eis eingeladen", zählte Ruder-Europameisterin Annekatrin Thiele die kurzweiligen Programmpunkte auf.

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Freuten sich über den EM-Sieg im Doppelzweier: Annekatrin Thiele (SC DHfK Leipzig) und Stephanie Schiller (Potsdam)

Quelle: dpa

Leipzig. Doch längst nicht zu toppen war der schönste Teil des hochsommerlichen EM-Tages im portugiesischen Montemor-o-Velho, der dem deutschen Doppelzweier mit der Wiking-Frau vom SC DHfK und ihrer Partnerin Stephanie Schiller aus Potsdam den Titel gebracht hatte.

„Alles lief rund. Es hat so geklappt, wie wir es wollten. Auch die Zeit stimmte", freute sich Annekatrin Thiele (25) über den glänzenden Verlauf des Rennens, in dem sie auch die mitfavorisierten Polinnen bezwangen. Noch ganz anders sah das zum Weltcup-Finale vor zwei Monaten in Luzern aus. Nur Platz sechs des neu zusammengestellten Duos auf dem Göttersee erregte die Gemüter. Doch das Boot mit der olympischen Silbermedaillengewinnerin aus Leipzig wurde nicht versenkt, sondern mit Bundesstützpunkt-Trainerin Angelika Noack analysiert, weitergearbeitet und die neue Chance genutzt.

„Es war wichtig nach Luzern zu sehen, okay, wir können das. Jetzt haben wir unseren ersten internationalen Titel. Darauf lässt sich aufbauen", ist sich Bundespolizistin Thiele sicher, die das Geleistete auf dem Weg zur WM in Neuseeland im November einzuordnen weiß. Schließlich fehlten neben den Übersee-Nationen auch die momentan bärenstarken Engländer. Spätestens zu den Spielen in 2012 in London wird abgerechnet. Annekatrin Thiele will dort Zählbares und wird dafür im LVZ-Projekt 12-4-12 unterstützt.

Die DRV-Flotte war mit fünf Siegen, zwei zweiten und drei dritten Plätzen die erfolgreichste Nation der EM. Neben dem Doppelzweier der Frauen triumphierten der Männer-Achter, beide Vierer ohne Steuermann und der leichte Männer-Doppelzweier.

„Ganz klar, man kann eine steigende Tendenz erkennen. Gut, dass wir hier gestartet sind. Das hat uns Selbstvertrauen für die WM gegeben", wertete Chef-Coach Hartmut Buschbacher das EM-Ergebnis ohne in Euphorie zu verfallen.

Kerstin Förster

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