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Rudern: EM-Triumph im Doppelvierer

Rudern: EM-Triumph im Doppelvierer

Außerdem triumphierten der Deutschland-Achter sowie der Doppelvierer der Männer auf dem Guadalquivir-Fluss. Neben den drei Titeln gab es vier Mal Silber und ein Mal Bronze für die Recken des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV).

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"Hallöchen, Mädels! Wir haben's geschafft", scheint DHfK-Ruderin Annekatrin Thiele (rechts) ihren Teamkolleginnen mitzuteilen.

Quelle: Detlev Seyb

Der gelungene Start in den neuen Olympia-Zyklus stimmte DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock zuversichtlich: "Das war ein guter Auftakt. Wir können sehr selbstbewusst in die kommenden Aufgaben gehen." Die zweifache olympische Silbermedaillengewinnerin Annekatrin Thiele von der RG Wiking im SC DHfK hatte zuletzt vor drei Jahren EM-Gold im Doppelzweier geholt. Der gestrige Triumph gibt dem Quartett Rückenwind für die Welttitelkämpfe in Südkorea.

Auf dem Kurs in Sevilla gab es erstmal Gegenwind. "Dadurch war die Startphase unseres Vierers nicht so souverän wie erhofft. Aber das Mittelstück war stark, letztlich war es bei den Bedingungen sicher richtig, dass sich unsere Frauen die Kräfte so gut eingeteilt hatten", sagte Thieles Heimtrainerin Angelika Noack. Bis auf den Wind waren die Bedingungen perfekt. Von 31 bis 35 Grad träumte das übrige Europa am Wochenende. Angelika Noack mahnte aber zur Vorsicht: "Sicher drin im Boot ist niemand. In zwei Wochen gilt es, bei der Einer-Überprüfung erneut eine starke Form zu zeigen. Und bei der WM kommt mit den USA, Neuseeland und der Ukraine sicher noch starke Konkurrenz hinzu."

Neues Team, alte Klasse - so das Motto des Deutschland-Achters, der auch im Jahr eins nach seinem Olympiasieg wieder auf Erfolgskurs fand. Das im Vergleich zu London 2012 auf vier Positionen veränderte Paradeboot gewann am Sonntag in Sevilla die EM. Im Endlauf auf dem verwies die Crew um Schlagmann Eric Johannesen (Hamburg) die Konkurrenz aus Polen und den Niederlanden auf die Plätze zwei und drei. "Das zeigt, welch großes Potenzial auch in dieser Mannschaft steckt", kommentierte Johannesen den Start-Ziel-Sieg.

Drei Wochen nach dem enttäuschenden vierten Rag in Essen machten sich die Umbaumaßnahmen von Trainer Ralf Holtmeyer bezahlt. Die schon nach wenigen Ruderschlägen eroberte Führung hielt bis ins Ziel. Auch der starke Endspurt der Polen, die sich mit einer halben Bootslänge geschlagen geben mussten, brachte die Seriensieger der letzten Jahre nicht aus dem Konzept. "Beeindruckend, wie die Crew seit dem Rennen in Essen gearbeitet hat", lobte Johannesen. Der Magdeburger Marcel Hacker wurde im Einer Zweiter und verpasste seinen ersten internationalen Titel seit elf Jahren.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.06.2013

Frank Schober

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