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SC DHfK Leipzig: Erster Kracher am vierten Spieltag

Neue Saison SC DHfK Leipzig: Erster Kracher am vierten Spieltag

Die Handballer des SC DHfK Leipzig starten mit einem Auswärtsspiel in die neue Saison. Mit etwas Glück dürfen sich die Fans am vierten Spieltag sogar auf eine Spitzenbegegnung in der heimischen Arena freuen.

DHfK-Trainer André Haber.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Die Handball-Bundesliga (HBL) hat am Dienstag die Spieltermine für den Auftakt der neuen Saison veröffentlicht. Erstmals spielen die Teams im Oberhaus nach dem Abschluss des neuen TV-Vertrags an festen Tagen: am Donnerstag und am Sonntag. Ausweichtermin ist der Sonnabend.

Los geht’s für die Mannschaft des neuen Cheftrainers André Haber im Punktspielbetrieb eine Woche nach dem Erstrunden-Turnier im DHB-Pokal am 27. August um 12.30 Uhr bei der GWD Minden. Es folgt am 31. August das erste Heimspiel um 18.30 Uhr gegen den Aufsteiger TV Hüttenberg. Am dritten Spieltag müssen die Leipziger wieder reisen. Dann heißt am 3. September erstmals mittags (Anwurf Sonntag um 12.30 Uhr) Lemgo das Ziel.

Vom Papier her sind diese Gegner alle schlagbar. Trainer Haber will über einen möglichen Traumstart mit 6:0-Punkten allerdings nicht reden. „Wir werden keinen Gegner unterschätzen, die Spiele sind noch weit weg“, sagte der Coach, der an diesem Mittwoch seinen 31. Geburtstag feiert. Klar ist aber, dass am vierten Spieltag der erste Hochkaräter in Leipzig zu Gast sein wird. Am 10. September reist die SG Flensburg-Handewitt (Anwurf Sonntag um 15 Uhr) zu einem möglichen Spitzenspiel an.

Die weiteren Termine will die HBL Mitte Juli veröffentlichen. Nach Angaben von Spielleiter Andreas Wäschenbach sind noch Details mit den Europapokal-Startern zu klären. Fest steht aber: Der SC DHfK wird am 11. November (Sonnabend) zu Hause gegen den deutschen Meister Rhein-Neckar-Löwen antreten. Weil an diesem Tag die Fußball-Bundesliga pausiert, zeigt die ARD die Partie live.

Haber bittet seine Spieler in der kommenden Woche nach dem Urlaub wieder zum Training. Von Montag bis Mittwoch stehen Untersuchungen und Leistungstests an. Am Donnerstag präsentiert sich das Team dann erstmals in der Vorbereitung den Medien auf dem Testfeld der Universität an der Jahnallee. Mit dabei sind dann auch die beiden Neuzugänge Yves Kunkel und Philipp Weber die bereits in Leipzig angekommen sind.

Manager Karsten Günther wird die kommenden beiden Tage auf der Ligatagung in Köln verbringen. Die Vertreter der Erst- und Zweitligisten werden dann über zahlreiche Anträge beraten. Wichtigster Punkt ist die Einführung eines einheitlichen blauen Hallenbodens für alle Mannschaften. „Damit sollen die TV-Übertragungen professionalisiert werden“, so HBL-Sprecher Oliver Lücke.

Weitere Anträge: Die Kader sollen wie in anderen europäischen Liga von 14 auf 16 Spieler vergrößert werden. Dagegen wehren sich traditionell die kleineren Clubs. Sie befürchten zusätzliche Vorteile der Spitzenmannschaften. Karsten Günther ist dagegen ein Befürworter. „Die meisten Mannschaften haben doch ohnehin schon 16 Spieler unter Vertrag. Leidtragende sind im Moment meist junge Außenspieler, die oftmals zuschauen müssen“, so der Manager.

Größtenteils einig sind sich die Vertreter dagegen in einer anderen Frage: Die zweite Bundesliga soll von 20 auf 18 Teams reduziert werden. Das Präsidium der HBL stellt sich zum Abschluss zur Wiederwahl.

Von Matthias Roth

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